Die Folgen der schweren Erdbeben in Venezuela sind verheerend: Tausende Menschen verloren ihr Leben, zahlreiche Gebäude wurden zerstört und die Zahl der Verletzten steigt weiter.
Mehr als drei Wochen nach der Katastrophe kämpfen die Rettungskräfte weiterhin mit den Folgen der massiven Schäden.
Mehr als 5.000 Tote nach schweren Erdstössen
Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf über 5.000 gestiegen.
Die Behörden des südamerikanischen Landes melden inzwischen:
- 5.069 bestätigte Tote
- mehr als 16.700 Verletzte
- zahlreiche zerstörte Gebäude und beschädigte Infrastruktur
Die jüngsten Zahlen wurden von Jorge Rodríguez, Präsident der Nationalversammlung Venezuelas, veröffentlicht.
Doppel-Erdbeben erschütterte Venezuela
Die Katastrophe ereignete sich am 24. Juni.
Innerhalb von nur 39 Sekunden erschütterten zwei starke Erdstösse das Land:
- Stärke 7,2
- Stärke 7,5
Die Erdbeben führten in mehreren Regionen zu schweren Schäden.
Besonders betroffen waren Wohngebiete und öffentliche Einrichtungen.
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Internationale Hilfe läuft an
Laut GMX stellte die Europäische Union nach der Katastrophe 20 Millionen Euro für humanitäre Hilfe bereit.
Zusätzlich wurden über eine Luftbrücke rund 80 Tonnen Hilfsgüter nach Venezuela gebracht.
Die Unterstützung umfasst unter anderem:
- medizinische Versorgung
- Lebensmittel
- dringend benötigte Hilfsmittel
- Unterstützung für betroffene Familien
EU unterstützt Venezuela zusätzlich
Unabhängig vom Erdbeben hatte die EU bereits zuvor weitere Hilfen für Venezuela zugesagt.
Grund dafür ist die anhaltende wirtschaftliche Krise im Land.
Für humanitäre Unterstützung waren Anfang des Jahres zusätzliche 52 Millionen Euro vorgesehen.
Rettung und Wiederaufbau bleiben grosse Herausforderung
Nach einer Naturkatastrophe dieser Grösse stehen die Behörden vor enormen Aufgaben.
Im Mittelpunkt stehen derzeit:
- Versorgung der Verletzten
- Unterbringung obdachlos gewordener Menschen
- Reparatur beschädigter Infrastruktur
- langfristiger Wiederaufbau





