Nach der schweren Erdbebenkatastrophe in Venezuela laufen die Hilfsmassnahmen weiter auf Hochtouren. Tausende Menschen haben ihr Zuhause verloren und leben derzeit in Notunterkünften.
Die Behörden wollen nun provisorische Häuser errichten, um die Betroffenen möglichst rasch unterzubringen.
Fast 18’000 Menschen ohne Zuhause
Nach Angaben der venezolanischen Behörden sollen provisorische Einfamilienunterkünfte entstehen, in denen Familien während des Wiederaufbaus leben können.
Laut GMX haben die beiden schweren Erdbeben Ende Juni bereits 4’333 Menschen das Leben gekostet. Rund 18’000 Menschen verloren ihr Zuhause und sind derzeit vorübergehend in Schulen untergebracht.
Schulen müssen wieder geräumt werden
Die Notunterkünfte in den Schulen sind jedoch nur eine Übergangslösung. Mit Beginn des neuen Schuljahres im September müssen die Gebäude wieder für den Unterricht zur Verfügung stehen.
Deshalb soll der Bau der provisorischen Häuser möglichst schnell vorangetrieben werden.
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Tausende Gebäude zerstört
Am 24. Juni erschütterten zwei starke Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 Venezuela innerhalb von nur 39 Sekunden.
Mehr als 850 Gebäude wurden zerstört oder schwer beschädigt. Besonders betroffen ist der nördliche Bundesstaat La Guaira an der Karibikküste, wo zahlreiche Wohnhäuser in Trümmern liegen.
Wiederaufbau wird Jahre dauern
Die Behörden rechnen mit einem langwierigen Wiederaufbau. Neben neuen Unterkünften müssen auch Strassen, öffentliche Gebäude und die Infrastruktur in den betroffenen Regionen instand gesetzt werden.






