Ein historischer Moment im Vatikan
Zum ersten Mal seit 57 Jahren nahm Papst Leo XIV. an der Vereidigung der Schweizergarde im Vatikan teil.
Die Gäste reagierten mit stehenden Ovationen auf den Einzug des Pontifex.
Zeremonie im Damasushof
Kurz vor 17 Uhr betrat der Papst den Damasushof des Apostolischen Palastes.
Dort begrüsste er den Kommandanten der Päpstlichen Schweizergarde, Christoph Graf.
Beginn der Feierlichkeiten: Trompetenklänge von einem Balkon
Teilnehmende: 27 neue Schweizergardisten wurden vereidigt
Reaktion: Rund 800 Gäste erhoben sich zu stehenden Ovationen
Christoph Graf bezeichnete die Anwesenheit des Papstes als besondere Ehre:
„Im Namen der Schweizergarde – Ihrer Garde! – danke ich Ihnen für diese erinnerungswürdige Gelegenheit.“
Laut Blick.ch war die Stimmung von grosser Dankbarkeit und tiefer Symbolik geprägt.
Rahmenprogramm mit Schweiz-Bezug
Die Vereidigung dauerte von Freitag bis Sonntag, mit dem Kanton Uri als Gastkanton.
Freitag: Ordensverleihung
Samstagmorgen: Jodlermesse und Generalaudienz mit dem Papst
Samstagnachmittag: Vereidigung der Gardisten
Sonntagmorgen: Messe auf dem Petersplatz
Treffen mit der Bundespräsidentin
Bereits am Freitag hatte Papst Leo XIV. die Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter empfangen.
Sie sprachen auch über internationale Themen wie den US-Zollkonflikt und eine mögliche Rolle des Papstes als Friedensvermittler.
Die Vereidigung der Schweizergarde 2025 war nicht nur ein Fest für die Gardisten, sondern ein historisches Zeichen für die Nähe zwischen Papst, Schweiz und Kirche.










