Eine Nacht, zwei Brandherde und viele offene Fragen.
In Utzenstorf hat sich in den frühen Morgenstunden eine ungewöhnliche Serie von Bränden ereignet, die die Ermittler nun beschäftigen.
Während ein Schopf vollständig in Flammen stand, wurde ein zweiter Brand gerade noch rechtzeitig entdeckt und gelöscht.
Schopf an Hasenmattstrasse in Vollbrand
Kurz vor 03.20 Uhr ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung über einen Brand an der Hasenmattstrasse ein.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Schopf bereits in Vollbrand.
Die Feuerwehren Kirchberg und Untere Emme konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
Keine Verletzten
Es wurde niemand verletzt.
Ein vorsorglich aufgebotenes Ambulanzteam musste nicht eingreifen.
Die Hasenmattstrasse war während des Einsatzes für rund drei Stunden gesperrt.
Zweiter Brand nur Minuten später entdeckt
Nur etwa 20 Minuten nach dem ersten Einsatz ging eine weitere Meldung ein.
An der Schlossstrasse in Utzenstorf hatte eine Drittperson ein Feuer an einem Mehrfamilienhaus bemerkt und dieses vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht.
Auch hier wurde niemand verletzt.
Der Sachschaden blieb gering.
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Zusammenhang wird geprüft
Nach aktuellem Ermittlungsstand kann ein Zusammenhang zwischen den beiden Bränden nicht ausgeschlossen werden.
Die Kantonspolizei Bern prüft, ob die Ereignisse miteinander in Verbindung stehen.
Erste Einschätzung der Ermittler
Brandstiftung steht bei beiden Fällen im Vordergrund der Untersuchungen.
Die genaue Ursache ist jedoch noch unklar.
Grossaufgebot im Emmental
Im Einsatz standen mehrere Organisationen:
- Feuerwehren Kirchberg und Untere Emme
- Kantonspolizei Bern
- Rettungsdienst mit Notarzt
- Einsatzleitung der Region Emmental-Oberaargau
Die Brandstellen wurden abgesichert und untersucht.
Zeugenaufruf der Polizei
Die Kantonspolizei Bern bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Gesucht werden Personen, die in der Nacht auf den 15. Mai 2026 verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Hinweise erbeten
Personen mit sachdienlichen Informationen werden gebeten, sich zu melden unter:
+41 31 303 26 31
Auch kleinste Beobachtungen können für die Ermittlungen entscheidend sein.






