„Akutes Sicherheitsrisiko durch bewaffnete Milizen“
Die USA schlagen Alarm.
Das US-Aussenministerium hat amerikanische Staatsbürger in Venezuela eindringlich dazu aufgefordert, das Land unverzüglich zu verlassen. Die Sicherheitslage sei weiterhin hochgefährlich – insbesondere nach den jüngsten politischen Entwicklungen im Land.
Sicherheitslage bleibt extrem angespannt
In einer aktualisierten Reisewarnung erklärte das US-Aussenministerium, dass sich die Situation in Venezuela nicht stabilisiert habe. Eine Woche nach der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro sei das Risiko für ausländische Staatsbürger weiter gestiegen.
„Nachdem der internationale Flugverkehr wieder aufgenommen wurde, sollten US-Bürger das Land umgehend verlassen“, heisst es in der Mitteilung. Laut ansa.it warnen die US-Behörden ausdrücklich vor bewaffneten Milizen, sogenannten „Colectivos“, die Strassen kontrollieren und gezielt nach Amerikanern oder Hinweisen auf Unterstützung der USA suchen.
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Warnung vor bewaffneten „Colectivos“
Besonders gefährlich seien laut der Reisewarnung paramilitärische Gruppen, die dem Regime nahestehen. Diese Milizen sollen:
Fahrzeuge anhalten und durchsuchen
Ausweise kontrollieren
gezielt nach US-Bürgern Ausschau halten
willkürlich Gewalt anwenden
Die US-Regierung betont zudem, dass keine konsularische Hilfe vor Ort gewährleistet werden könne. Im Notfall sei eine Unterstützung durch die US-Botschaft nicht möglich.
Keine Reisen nach Venezuela empfohlen
Neben der Ausreiseaufforderung rät Washington auch dringend davon ab, nach Venezuela einzureisen. Die Risiken umfassen laut US-Aussenministerium unter anderem:
willkürliche Festnahmen
Entführungen
bewaffnete Übergriffe
mangelnde medizinische Versorgung
instabile Infrastruktur
US-Bürger mit doppelter Staatsangehörigkeit seien ebenfalls gefährdet und könnten bei Kontrollen nicht als Amerikaner geschützt werden.
Politische Eskalation im Land
Die Warnung erfolgt vor dem Hintergrund massiver politischer Spannungen. Seit der Festnahme Maduros ist die Lage im Land unübersichtlich, bewaffnete Gruppen gewinnen an Einfluss, und die staatliche Ordnung gilt in mehreren Regionen als fragil.
Internationale Beobachter sprechen von einer hochvolatilen Übergangsphase, in der insbesondere Ausländer ins Visier geraten könnten.










