Ein möglicher Wendepunkt im Nahen Osten.
Nach mehr als einem Jahrzehnt militärischer Präsenz denken die USA offenbar darüber nach, sich vollständig aus Syrien zurückzuziehen.
Operation seit 2014 könnte enden
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erwägt einen vollständigen Abzug der amerikanischen Truppen aus Syrien. Damit könnte eine Militäroperation beendet werden, die im Jahr 2014 begonnen wurde.
Auslöser der damaligen Intervention war der Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS), die grosse Teile Syriens und des Iraks kontrollierte. Über Jahre hinweg unterstützten US-Truppen vor allem kurdisch geführte Einheiten im Norden des Landes, wie ansa.it berichtet.
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Strategiewechsel in Washington
Ein kompletter Rückzug würde einen deutlichen Kurswechsel der US-Aussen- und Sicherheitspolitik bedeuten. Bereits während seiner ersten Amtszeit hatte Trump wiederholt erklärt, die US-Truppen aus Syrien „nach Hause holen“ zu wollen. Teile dieser Pläne wurden jedoch stets verschoben oder nur teilweise umgesetzt.
Bislang sind mehrere hundert US-Soldaten in Syrien stationiert. Sie übernehmen vor allem:
Unterstützung lokaler Partnerkräfte
Aufklärung und Geheimdienstarbeit
Koordination internationaler Anti-Terror-Einsätze
Regionale Folgen unklar
Ein vollständiger Abzug könnte erhebliche Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Syrien und der gesamten Region haben. Beobachter warnen vor einem möglichen Machtvakuum, das sowohl vom IS als auch von regionalen Akteuren genutzt werden könnte.
Zugleich würde ein Abzug das militärische Engagement der USA im Nahen Osten weiter reduzieren – ein zentrales Ziel Trumps sicherheitspolitischer Agenda.










