Ein Entscheid aus Washington sorgt in der Schweiz für Nervosität.
Neue US-Zölle auf Medikamente könnten die Pharmaindustrie hart treffen – mit Folgen für Patientinnen und Patienten.
Noch ist vieles unklar. Doch die Warnungen werden lauter.
Was die USA jetzt beschlossen haben
Die US-Regierung unter Donald Trump hat neue Zusatzzölle auf Medikamente angekündigt.
- Bis zu 100 % Zoll auf patentgeschützte Medikamente
- Für die Schweiz: reduzierter Satz von 15 %
- Einführung in 120 bis 180 Tagen
Wichtig: Bisher waren pharmazeutische Produkte nicht von US-Zöllen betroffen.
Bundesrat schlägt Alarm
Der Bundesrat reagiert deutlich:
Die Massnahmen seien eine „zusätzliche Belastung für die exportierende Schweizer Pharmaindustrie“.
Auch das Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung warnt vor Folgen.
Mögliche Risiken:
- Gefährdete Versorgungssicherheit
- Schwächere Innovationskraft
- Weniger verfügbare Medikamente
Das könnte langfristig auch Patientinnen und Patienten betreffen.
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Warum die Schweiz besonders betroffen ist
Die USA sind der wichtigste Absatzmarkt für Schweizer Pharmafirmen.
Das bedeutet konkret:
- Grosser Teil der Exporte geht in die USA
- Höhere Preise könnten Nachfrage bremsen
- Wettbewerb mit anderen Ländern bleibt bestehen
Immerhin:
Die Schweiz wird gleich behandelt wie die EU – ein Nachteil entsteht dadurch nicht direkt.
Branche fordert klare Ausnahme
Der Branchenverband Interpharma reagiert prompt.
Forderung:
- Komplette Befreiung von Zöllen
- Politische Lösung zwischen Schweiz und USA
Ziel: Schäden für Unternehmen und Patienten vermeiden.
Die neuen US-Zölle bringen Unsicherheit in eine der wichtigsten Branchen der Schweiz.
Auch wenn die Schweiz glimpflicher davonkommt als andere Länder, könnten die Folgen erheblich sein.







