Wenige Tage vor der Parlamentswahl reist US-Vizepräsident JD Vance nach Budapest. Ziel ist ein Treffen mit Ministerpräsident Viktor Orban, bei dem Vance eine Rede zur „reichhaltigen Partnerschaft“ zwischen den beiden Ländern halten will. Laut gmx.ch sorgt der Besuch für Diskussionen, da er nur wenige Tage vor der Wahl als indirekte Unterstützung für Orban gewertet werden könnte.
Besuch und Ablauf
Die Polizei veröffentlichte aus diesem Anlass eine Liste mit Strassensperren in Budapest für Dienstag und Mittwoch. Das Weisse Haus hatte die Visite kurz zuvor offiziell angekündigt. Vance wird Orban treffen und dabei die bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Ungarn hervorheben.
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Politische Brisanz
Besonders brisant ist der Besuch, weil in Ungarn am 12. April die Parlamentswahl stattfindet. Orban, seit 2010 Regierungschef und Rechtspopulist, könnte laut Umfragen verlieren. Beobachter sehen in Vances Termin daher eine mögliche Wahlkampfhilfe für Orban.
Orban pflegt seit Jahren gute Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump und teilt dessen politische Ansichten. Mehrfach reiste Orban bereits nach Mar-a-Lago in Florida, um den US-Präsidenten zu treffen. Auch im Februar war US-Aussenminister Marco Rubio zu einer offiziellen Visite in Ungarn.






