Vance trifft früh in Mailand ein
US‑Vizepräsident JD Vance ist als einer der ersten hohen Staatsgäste zu den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand (Italien) eingetroffen. Er wurde mit der Sondermaschine Air Force Two am Vormittag auf dem Flughafen empfangen und nimmt zusammen mit US‑Aussenminister Marco Rubio an der zentralen Eröffnungsfeier im San‑Siro‑Stadion teil. Vance will mehreren Berichten zufolge bis Montag in Italien bleiben und den USA beim internationalen Grossereignis vertreten.
Kontroverse um ICE‑Beamte
Für erheblichen politischen Ärger sorgt die Anwesenheit von Beamten der US‑Einwanderungspolizei ICE in der grossen US‑Delegation. Ursprünglich vorgesehen, sollten sie bei Sicherheitsaufgaben unterstützen – nicht als Ermittler, aber zur Unterstützung diplomatischer Sicherheitsdienste. Kritiker sehen das jedoch als Provokation, insbesondere in Italien.
Proteste, darunter Demonstrationen mit Plakaten wie „No Ice in Milano“, wurden bereits abgehalten – viele Gegner verbinden ICE mit harten Einwanderungspraxen in den USA, etwa nach Vorfällen in Minneapolis. Die italienische Regierung betonte mehrfach, dass ausschliesslich italienische Sicherheitskräfte operativ verantwortlich sein werden, und ICE‑Personal keine Polizeigewalt auf italienischem Boden ausüben soll.
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Sicherheit, Politik und Olympisches Umfeld
Die Spiele stehen unter extrem hohen Sicherheitsmassnahmen: Insgesamt rund 6 000 Sicherheitskräfte sollen die Eröffnungswoche begleiten. Trotz Spannungen und Demonstrationen hoffen der Internationale Olympische Komitee (IOC) und italienische Behörden, dass die Veranstaltung ein respektvolles und ungestörtes globales Ereignis bleibt.
Italiens Stellenwert im Fokus: Als Gastgeber der Winterspiele will Italien ein starkes Symbol internationaler Zusammenarbeit senden.
Proteste und Kritik: Aktivisten und einige lokale Politiker kritisieren die Einbeziehung von ICE – sie fordern klarere Distanzierung und Schutz der öffentlichen Ordnung.
IOC‑Appell: Der Olympische Verband ruft zu Respekt und Einheit während der Spiele auf.
Der Besuch von US‑Vizepräsident JD Vance bei den Olympischen Winterspielen bringt trotz sportlicher Feierlichkeiten politische Diskussionen nach Mailand. Besonders die Rolle von ICE‑Beamten sorgt sowohl bei Demonstranten als auch in der öffentlichen Debatte für Unmut. Wie sich diese Spannungen bis zur Eröffnung auswirken, bleibt ein Thema für Beobachter und Teilnehmer zugleich.










