Verstärkte US-Präsenz im Nahen Osten
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nehmen weiter zu. Mindestens zehn US-Kriegsschiffe, darunter der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln, befinden sich derzeit im Nahen Osten. Ein weiteres Schiff, der Lenkwaffenzerstörer USS Delbert D. Black, wurde gestern auf seiner Fahrt durch den Suezkanal in Richtung Persischer Golf geortet, wie die Website MarineTraffic berichtete.
Die Spekulationen über einen möglichen neuen US-Angriff auf den Iran nehmen zu. Die iranische Armee kündigte daraufhin an, ihre Kampfregimenter um 1.000 Drohnen verstärkt zu haben. Ihr Kommandeur versprach eine „überwältigende Antwort“ auf jeden Angriff. laut ansa.it
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Drohungen aus Teheran
Der iranische Armeechef Amir Hatami erklärte:
„Angesichts der Bedrohungen, denen wir ausgesetzt sind, steht die Aufrechterhaltung und Stärkung strategischer Vorteile für schnelle Kampfeinsätze und eine überwältigende Antwort auf jede Invasion stets auf der Agenda der Armee.“
Die Islamische Republik betont damit ihre militärische Bereitschaft, falls es zu direkten Aktionen der USA kommt.
Kreml mahnt zur Zurückhaltung
Unterdessen appelliert der Kreml an Washington, bei möglichen Aktionen gegen den Iran Zurückhaltung zu üben. Sprecher Dmitri Peskow warnte laut TASS und Interfax, dass jede militärische Aktion „Chaos“ in der Region verursachen könnte.
„Es ist klar, dass das Verhandlungspotenzial bezüglich des Irans noch lange nicht ausgeschöpft ist. Der Fokus muss vorrangig auf Verhandlungsmechanismen liegen. Jegliche Gewaltanwendung könnte sehr gefährliche Folgen für die regionale Sicherheit haben“, so Peskow.










