Ausnahmezustand entlang der Adria
Seit fast 72 Stunden hört der Regen nicht mehr auf.
Strassen verschwinden im Wasser, Menschen sitzen fest – und plötzlich stürzt eine ganze Brücke ein.
Italien erlebt gerade eine der heftigsten Unwetterlagen der letzten Jahre.
Brücke stürzt ein – wichtige Verkehrsachse gekappt
Im Gebiet von Montenero di Bisaccia kam es zum dramatischen Moment:
Eine Brücke über den Fluss Trigno brach vollständig zusammen.
Die wichtige Adriatische Staatsstrasse 16 wurde bereits zuvor gesperrt – zu gross war die Gefahr durch steigende Wassermassen.
Die Folgen:
- Verkehrsverbindungen zwischen Regionen unterbrochen
- Zugang zu den Abruzzen massiv eingeschränkt
- Infrastruktur schwer beschädigt
Chaos im Bahnverkehr und Hunderte Gestrandete
Auch der Zugverkehr wurde stark getroffen:
- Bahnstrecke zwischen Fossacesia und Vasto gesperrt
- Verbindungen entlang der Adriaküste unterbrochen
- rund 800 Menschen in Pescara gestrandet
- ähnliche Szenen in Ancona
Reisende mussten stundenlang auf Ersatzbusse warten.
Hochwasser, Evakuierungen und Rettungseinsätze
Die Lage spitzt sich in mehreren Regionen dramatisch zu.
Besonders betroffen:
Apulien
- Fluss Ofanto tritt über die Ufer
- Strassen rund um Bari gesperrt
- über 50 Autofahrer gerettet
- Häuser und Keller überflutet
Molise
- Liscione-Staudamm erreicht kritische Pegel
- Wasserstand steigt weiter an
- grossflächige Überschwemmungen
Abruzzen
- Krankenhaus in Penne ohne Wasserversorgung
- mehrere Gemeinden betroffen
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Ganze Orte von der Aussenwelt abgeschnitten
Ein besonders drastisches Beispiel:
Im Dorf Pozza (Ascoli Piceno) sind rund 90 Menschen komplett isoliert.
Ein Erdrutsch hat die einzige Zufahrtsstrasse zerstört.
Auch andere Regionen melden:
- massive Erdrutsche
- zerstörte Strassen
- unterbrochene Strom- und Internetverbindungen

Behörden schlagen Alarm
Die Provinz Chieti hat bereits den Notstand ausgerufen.
Ein lokaler Politiker spricht von einer Lage, die „erschreckend“ sei.
Auch die Staudämme geben Anlass zur Sorge:
- Occhito-Staudamm stark angestiegen
- Gefahr weiterer Überschwemmungen
- kontinuierliche Überwachung
Warum die Lage so gefährlich ist
Mehrere Faktoren kommen zusammen:
- Dauerregen seit Tagen
- gesättigte Böden
- steigende Flusspegel
- instabile Infrastruktur
Das erhöht das Risiko für:
- weitere Brückeneinstürze
- neue Erdrutsche
- grossflächige Überschwemmungen
Eine Region im Ausnahmezustand
Die Lage in Mittel- und Süditalien bleibt kritisch.
Die kommenden Tage werden entscheiden, ob sich die Situation entspannt – oder weiter eskaliert.







