Ein ungewöhnlicher Geruch, ein rasch wachsendes Unwohlsein – und ein kompletter Gebäudeeinsatz.
In Unterägeri im Kanton Zug ist es am Donnerstagnachmittag zu einer massiven Geruchsentwicklung in einer Verkaufsliegenschaft gekommen.
Rund 30 Personen mussten das Gebäude vorsorglich verlassen.
Alarm am Chilematt in Unterägeri
Am 28. Mai 2026, kurz nach 16:00 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei eine Meldung über einen starken, ungewöhnlichen Geruch im Zentrum Chilematt an der Waldheimstrasse ein.
Die Einsatzkräfte reagierten sofort und rückten zur Liegenschaft aus.
Ursache: Dämpfe von Bodenbelagsarbeiten
Vor Ort konnte die Ursache rasch eingegrenzt werden.
Im Umfeld des Gebäudes fanden Bodenbelagsarbeiten statt.
Dabei entstandene Dämpfe wurden über die Lüftungsanlage in das Gebäude gezogen.
Verteilung im ganzen Gebäude
Die Stoffe verbreiteten sich in:
- Verkaufsgeschäften
- Büroräumlichkeiten
Dies führte zu einer deutlichen Geruchsbelastung im gesamten Gebäude.
Evakuierung und medizinische Betreuung
Die Feuerwehr Unterägeri zusammen mit der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) räumte das Gebäude vollständig.
Rund 30 Personen wurden ins Freie gebracht.
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Vier Personen betroffen
Vier Personen im Alter zwischen 53 und 62 Jahren klagten über Unwohlsein.
Sie wurden durch den Rettungsdienst Zug medizinisch betreut.
Eine 59-jährige Frau wurde zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Grossaufgebot im Einsatz
Im Einsatz standen mehrere Organisationen:
- Feuerwehr Unterägeri
- Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ)
- Zuger Polizei
- Rettungsdienst Zug
- Kantonschemiker Kanton Zug
- Toxikologisches Institut Zürich
Zur Belüftung wurde ein Grosslüfter eingesetzt.
Gebäude nach Entlüftung wieder freigegeben
Nach Abschluss der Belüftungsarbeiten konnte die Liegenschaft wieder betreten werden.
Die Einsatzkräfte gaben das Gebäude im Anschluss frei.






