Wer in den nächsten Wochen über Zürich ein ungewöhnliches Flugzeug beobachtet, muss sich nicht wundern.
Rund um den Flughafen sind wieder spezielle Messflüge unterwegs – teilweise auch nachts und abseits der üblichen Flugrouten.
Der Grund: Die Navigationsanlagen müssen regelmässig überprüft werden, damit Starts und Landungen sicher bleiben.
Messflüge im März – auch nachts
Am Flughafen Zürich werden zwischen 9. und 17. März 2026 reguläre Messflüge durchgeführt.
Falls nötig, folgen zusätzliche Einsätze am 1. und 2. April 2026.
Die Flüge finden:
am Nachmittag
sowie nachts nach Betriebsschluss
spätestens bis 02:00 Uhr
durchgeführt.
Ziel ist die Überprüfung wichtiger Navigationssysteme wie:
Instrumentenlandesysteme (ILS)
Drehfunkfeuer (VOR/DME)
Diese Anlagen helfen Pilotinnen und Piloten, auch bei schlechter Sicht präzise zu landen.
Warum Flugzeuge ungewöhnliche Routen fliegen
Während der Messungen fliegen die Maschinen teilweise seitlich, oberhalb oder unterhalb der üblichen Anflugrouten.
Das hat einen technischen Grund:
Die Signale der Navigationsanlagen müssen aus verschiedenen Winkeln geprüft werden.
Auch grössere Distanzen zum Flughafen werden getestet.
Dabei werden die empfangenen Signale aufgezeichnet und später ausgewertet.
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Weitere Testflüge im Frühjahr und Sommer
Neben den regulären Kontrollen sind 2026 zusätzliche Tests notwendig.
Validierung des Nordanflugs
Zwischen 27. April und 1. Mai 2026 wird das Nordanflugverfahren auf Piste 16 überprüft.
Diese Flüge finden jeweils am Nachmittag statt.
Tests für neue Technik auf Piste 28
Zwischen 8. und 19. Juni 2026 wird zudem ein neuer Gleitwegsender getestet.
Flüge am Nachmittag
zusätzliche Tests nachts bis spätestens 02:00 Uhr
Spezielles Messflugzeug im Einsatz
Für alle Messflüge wird ein zweimotoriges Propellerflugzeug eingesetzt:
Beechcraft King Air 350
Die Maschine ist mit hochpräziser Flugvermessungstechnik ausgerüstet und speziell für solche Tests vorbereitet.
Die Planung und Durchführung übernimmt die Flugsicherung Skyguide.






