Flammen über dem Asowschen Meer –
Ein neuer Drohnenangriff bringt russische Öltanks zum Brennen.
Mitten in der Nacht schlugen ukrainische Drohnen in der russischen Hafenstadt Temrjuk ein. Das Ziel: die Energieversorgung Moskaus lahmlegen – und den Krieg finanziell schwächen.
Grossbrand nach Drohnenangriff auf Öl-Tanks
In der Nacht zum 25. Dezember gerieten bei einem ukrainischen Drohnenangriff in Temrjuk, in der Region Krasnodar, mehrere Tanks mit Erdölprodukten in Brand.
Die betroffene Fläche: rund 2.000 Quadratmeter.
Ort des Angriffs: Halbinsel Taman, südlich des Asowschen Meeres
Einsatzkräfte: Dutzende Feuerwehrleute & Zivilschützer
Laut russischen Behörden wurden die Flammen inzwischen weitgehend eingedämmt.
Ziel: Kriegswirtschaft treffen
Es ist nicht der erste Angriff dieser Art. Bereits am 5. Dezember hatte die Ukraine Temrjuk ins Visier genommen. Und der strategische Plan dahinter ist klar:
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Öl-Infrastruktur angreifen
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Kriegslogistik stören
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Russlands Einnahmen aus dem Rohölverkauf senken
Wie handelsblatt.com berichtet, ist die gezielte Schwächung der russischen Energieindustrie ein fester Bestandteil der ukrainischen Gegenoffensive – sowohl militärisch als auch wirtschaftlich.
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Moskau: „141 Drohnen abgeschossen“
Trotz des Treffers in Temrjuk meldete das russische Verteidigungsministerium, man habe in derselben Nacht insgesamt 141 ukrainische Drohnen abgefangen – vor allem in der Grenzregion Brjansk.
Auch Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin bestätigte Angriffsversuche auf die Hauptstadt, die jedoch laut offiziellen Angaben vereitelt wurden.
Der Krieg im Winter 2025
Seit fast vier Jahren verteidigt sich die Ukraine mit internationaler Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg. Während Russland weiträumig zivile Infrastruktur in der Ukraine zerstört, versucht Kiew zunehmend, die wirtschaftlichen Nerven Russlands zu treffen.
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Öl
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Gas
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Transportwege
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Munitionsdepots
sind die primären Ziele ukrainischer Langstreckendrohnen – oft weit hinter der Frontlinie.
Temrjuk brennt – und mit jedem brennenden Tank gerät Russlands Kriegsmaschine mehr ins Wanken.










