Waffenstillstand oder Winterkrieg?
Während der Ukraine der vierte Kriegswinter droht, nimmt die Diplomatie über Thanksgiving Fahrt auf. Doch Russlands Präsident Putin macht klar: Ohne Rückzug aus dem Osten – kein Frieden.
Was hinter den neuen Verhandlungen steckt – und warum Trump plötzlich zum Hoffnungsträger wird.
Trumps Friedensplan: Hoffnung oder Illusion?
Zwischen Moskau, Kiew und Washington
Donald Trumps Sondergesandter Steve Witkoff wird in den kommenden Tagen in Moskau erwartet. Dort soll er mit Wladimir Putin über eine überarbeitete Version des Friedensplans verhandeln.
Der Plan basiert auf:
-
US-Gesprächen mit der Ukraine
-
modifizierten Bedingungen nach ukrainischen Bedenken
-
dem Ausschluss eines russischen Vetorechts beim NATO-Beitritt
Laut newsweek.com habe Kiew einem grossen Teil des neuen Entwurfs bereits vorläufig zugestimmt.
Russlands Standpunkt
Putins Position bleibt hart:
„Wenn sie sich nicht zurückziehen, werden wir dies mit militärischen Mitteln erzwingen.“
Die Ostukraine ist für Moskau nicht verhandelbar, solange dort ukrainische Truppen stehen.
Estlands Aussenminister Margus Tsahkna sagte:
„Putin wittert Blut in der Luft – kein Zeichen für Frieden.“
Neue Allianzen: Russland lobt Trumps „Realismus“
Realismus statt Konfrontation?
Russlands Vizeaussenminister Sergej Rjabkow erklärte:
„Wir erkennen gesunde Elemente des Realismus in Trumps Aussenpolitik.“
Ein möglicher offener Dialog – aber:
Grosse Zugeständnisse will Moskau trotzdem nicht machen.
Rolle Europas: Frieden durch Truppen?
Sicherheitsgarantien für Kiew
Die europäischen Verbündeten bereiten einen Plan für eine multinationale Friedenstruppe vor – nach einem möglichen Abkommen.
Sie sollen:
-
die Sicherheitslage stabilisieren
-
langfristige Garantien bieten
-
Trumps Plan mittragen
Russland lehnt diesen Vorschlag jedoch ab.
Trump selbst erklärte, Europa solle in Sachen Sicherheit führend sein – ein Signal an die NATO-Staaten.
Was fordert Russland – und was ist „verhandelbar“?
Putins Bedingungen (bisher)
-
Rückzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass
-
Keine NATO-Erweiterung (wird von der NATO abgelehnt)
-
Erhalt russischer Gebietsgewinne
Ukraine & NATO sagen: Nein
Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte stellte klar:
„Russland hat kein Vetorecht bei der NATO-Erweiterung.“
Kiew fordert:
-
Sicherheitsgarantien
-
Wiederaufbauhilfen
-
Keine Anerkennung russischer Annexionen
Kommt jetzt doch Bewegung in den Konflikt?
Nach Jahren des Stillstands bringt ausgerechnet Donald Trump neuen Schwung in die diplomatischen Bemühungen.
Doch Putins Drohungen und Europas Skepsis zeigen: Frieden bleibt fragil.
Waffenstillstand, Dialog, Sicherheitsgarantien – der Ukraine-Krieg steht an einem Wendepunkt. Doch die Uhr tickt – der Winter naht.










