Die Welt schaut gespannt auf Brüssel, Washington und Moskau:
Wird der überarbeitete US-Friedensplan angenommen – oder scheitert die Ukraine-Verhandlung an Putins Bedingungen?
Die diplomatische Lage ist brisant, das nächste Treffen unsicher.
Selenskyj bereitet Gespräche in Washington vor
Ukraine plant neues Treffen mit Trump-Delegation
Nach Beratungen mit EU-Sicherheitsberatern in Brüssel kündigte Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X an:
„Rustem Umerov und General Hnatov bereiten Treffen mit den US-Gesandten in Washington vor.“
Dabei soll der überarbeitete Friedensentwurf besprochen werden, den Steve Witkoff und Jared Kushner – beide im Auftrag von Donald Trump – zuletzt mit russischen Offiziellen diskutierten.
Kein direkter Kontakt mit Selenskyj – Treffen übersprungen
Entgegen früherer Erwartungen wurde das persönliche Treffen zwischen Witkoff, Kushner und Selenskyj in Brüssel abgesagt, berichten mehrere Medien.
Stattdessen reisen die US-Delegierten direkt in die USA weiter – für Gespräche im „Trump-Format“, wie es heisst.
Laut ansa.it ist dies ein diplomatisches Signal, aber kein Bruch.
Stimmen aus Russland, USA & Europa
Putin bleibt hart
„Wenn die Ukraine sich nicht zurückzieht, erzwingen wir es militärisch.“
Der russische Präsident droht weiter offen mit Eskalation – vor allem im Osten.
Rubio (USA): „Einige Fortschritte“
Der republikanische Senator Marco Rubio bezeichnete den jüngsten Dialog mit Russland als „teilweise konstruktiv“.
Rutte (NATO): „Ohne Einigung – Waffen & Sanktionen“
NATO-Generalsekretär Mark Rutte stellte klar:
„Wenn es keinen Frieden gibt, fahren wir mit militärischer Hilfe und Sanktionen fort.“
Europa erhöht Druck auf Moskau
Gasimporte werden schrittweise gestoppt
EU-Rat & Parlament einigten sich auf folgende Massnahmen:
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Kein russisches Gas mehr ab Ende 2026
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Vollständiger Importstopp ab Herbst 2027
EZB friert russische Vermögen ein
Kommissionspräsidentin von der Leyen kündigte an, dass russische Vermögenswerte in der EU eingefroren werden – Beschluss durch die Ständigen Vertreter erwartet.
Geopolitische Bewegung: Macron, Meloni, Steinmeier unterwegs
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Macron: Treffen in Peking mit chinesischer Führung
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Meloni: Gespräche in Bahrain zur Nahostlage
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Steinmeier: Besuch in London zur Koordination mit Grossbritannien
Europa sendet mehrere parallele Signale – wirtschaftlich, militärisch und diplomatisch.
Wo stehen die Friedensverhandlungen?
Der Trump-Plan lebt – aber wackelt.
Putin pocht auf Rückzug, Selenskyj baut Brücken in die USA, Europa zeigt Einigkeit in der Gas- und Sanktionspolitik.
Der nächste Schritt liegt in Washington – dort entscheidet sich, ob Verhandlungen zur Lösung führen oder in den nächsten Winter gehen.










