Fleischtransporter ohne Kühlung gestoppt – Ermittlungen laufen
336 Kilogramm rohes Fleisch – teils unverpackt, nicht gekühlt und nicht verzollt – im Kofferraum eines Personenwagens.
In Trübbach SG entdeckte der Schweizer Zoll Mitte März einen der wohl heikelsten Fleischschmuggel der letzten Monate.
Was ist passiert?
Dienstag, 11. März 2025
Trübbach (Kanton St. Gallen)
Ein Kontrollteam des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) stoppte ein Auto mit Schweizer Kennzeichen, das zuvor über Schellenberg (FL) aus Österreich eingereist war.
Im Kofferraum:
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336 Kilogramm Fleisch, darunter Tierkörper
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Ungekühlt, teils unverpackt, ohne Zollanmeldung
Die Kühlkette war unterbrochen – die Ware gesundheitsgefährdend.
Konsequenzen: Fleisch beschlagnahmt und vernichtet
Nach Rücksprache mit dem Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen SG:
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Fleisch wurde beschlagnahmt
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Entsorgung nach Hygienerichtlinien
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Strafuntersuchung gegen den syrischen Fahrer eingeleitet
Bis zum Abschluss des Verfahrens gilt für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung.
Warum ist das so brisant?
Solche Schmuggelfälle gefährden nicht nur die öffentliche Gesundheit, sondern auch den legalen Lebensmittelhandel in der Schweiz.
BAZG-Sprecher:innen weisen regelmässig darauf hin, dass bei solchen Funden häufig auch:
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Tierseuchenrisiken
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Verstösse gegen Lebensmittelrecht
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Missachtung veterinärmedizinischer Vorschriften
bestehen.
Über das BAZG
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG):
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Kontrolliert Personen, Waren & Fahrzeuge an der Grenze
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Hebt Zölle, Abgaben & Mehrwertsteuer ein
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Kämpft gegen grenzüberschreitende Kriminalität
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Arbeitet an Digitalisierung & Effizienz im Projekt DaziT










