Sonnenschein, volle Wanderwege und zahlreiche Ausflüge in die Berge.
Doch das verlängerte Pfingstwochenende brachte nicht nur Erholung, sondern auch viele Notfälle.
Die Rega war in der ganzen Schweiz im Dauereinsatz.
Mehr als 130 Einsätze in nur wenigen Tagen
Die nationale Luftrettungszentrale der Rega koordinierte über Pfingsten schweizweit mehr als 130 Einsätze zugunsten von Menschen in Not.
Besonders häufig rückten die Rettungshelikopter aus, weil schwer erkrankte Personen schnelle medizinische Hilfe benötigten.
Dazu gehörten unter anderem:
- Herzinfarkte
- Schlaganfälle
- akute medizinische Notfälle
- Rettungen in unzugänglichem Gelände
Solche medizinischen Einsätze machen laut Rega fast die Hälfte aller Helikoptereinsätze pro Jahr aus.
Sommerwetter führte zu vielen Freizeitunfällen
Die warmen Temperaturen lockten zahlreiche Menschen nach draussen.
Entsprechend häufig mussten die Rega-Crews zu Freizeit-, Sport- und Wanderunfällen ausrücken.
Die Bandbreite der Einsätze war gross.
Jugendliche stürzt am Albis mehrere Meter in die Tiefe
Im Gebiet Albis im Kanton Zürich fiel ein Jugendlicher mehrere Meter tief, nachdem er auf einen Baum geklettert war.
Auch dort musste die Rega ausrücken.
Schwer verletzte Wanderin in den Waadtländer Alpen
Beim Aussichtsberg Les Pléiades im Kanton Waadt verletzte sich eine Wanderin bei einem Sturz schwer.
Da das Gelände schwer zugänglich war, wurde sie mit der Rettungswinde ausgeflogen.
Sonntag war der intensivste Einsatztag
Am meisten Einsätze registrierte die Rega am Sonntag.
An nur einem Tag rückten die Crews schweizweit rund 50 Mal aus.
Die Einsatzzahlen spiegeln laut Rega oft direkt das Wetter sowie das Freizeitverhalten der Bevölkerung wider.
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Präventiveinsätze verhindern Schlimmeres
Nicht immer geht es bei einem Rega-Einsatz um schwere Verletzungen.
Immer häufiger werden sogenannte Präventiveinsätze notwendig.
Dabei retten die Crews Menschen aus gefährlichen Situationen, bevor ein Unfall passiert.
Typische Gründe für Präventiveinsätze
- Personen verstiegen sich im Gelände
- Wanderer kamen nicht mehr weiter
- Wetterbedingungen verschlechterten sich plötzlich
- Menschen waren blockiert oder orientierungslos
Gerade in alpinem Gelände zählt frühes Handeln oft entscheidend.
Unterstützung durch Alpine Rettung Schweiz
Bei schwierigen Rettungen arbeitet die Rega eng mit Rettungsspezialisten Helikopter der Alpinen Rettung Schweiz zusammen.
Diese Spezialisten unterstützen vor allem:
- bei Rettungen im Hochgebirge
- in steilem Gelände
- bei technisch anspruchsvollen Einsätzen
Dadurch können Personen auch aus schwer erreichbaren Gebieten gerettet werden.
Warum die Rega im Sommer besonders gefordert ist
Mit steigenden Temperaturen nehmen auch Outdoor-Aktivitäten deutlich zu.
Besonders häufig passieren Unfälle bei:
- Wanderungen
- Mountainbike-Touren
- Kletterausflügen
- Wassersport
- Bergtouren
Viele unterschätzen Wetterumschwünge, Erschöpfung oder schwieriges Gelände.
Das Pfingstwochenende hat erneut gezeigt, wie wichtig die Luftrettung in der Schweiz ist.
Über 130 Einsätze innerhalb weniger Tage bedeuten für die Crews Höchstbelastung – und für viele Betroffene schnelle Hilfe in lebensgefährlichen Situationen.






