Fast zwei Stunden lang sprach Donald Trump im Kapitol.
So lange wie kein US-Präsident vor ihm bei einer Rede zur Lage der Nation.
Seine Botschaft: Amerika stehe vor einem „goldenen Zeitalter“.
Doch draussen wachsen Kritik und politische Spannungen.
Rekord-Rede im Kapitol
US-Präsident
Donald Trump
hielt im Kapitol in Washington seine bislang längste „State of the Union“-Ansprache.
Zentrale Punkte seiner Rede:
Verteidigung der harten Migrationspolitik
Rechtfertigung neuer Zölle gegen Handelspartner
Angriff auf die Demokraten wegen hoher Lebenshaltungskosten
Kritik am Obersten Gerichtshof
„Die erste Pflicht der amerikanischen Regierung ist es, amerikanische Bürger zu schützen“, betonte Trump.
Laut gmx.ch dauerte die Rede fast zwei Stunden – ein historischer Rekord für einen US-Präsidenten.
Streit um Zölle und Supreme Court
Besonders brisant: Trumps Zollpolitik.
Der
Supreme Court of the United States
hatte ihm untersagt, unter Berufung auf ein Notstandsgesetz eigenmächtig neue Importzölle zu verhängen.
Trump kündigte dennoch an:
Andere rechtliche Wege zu prüfen
Seine aggressive Handelspolitik fortzusetzen
„Amerika zuerst“ wirtschaftlich durchzusetzen
Die Zollstrategie gilt als zentrales Element seiner zweiten Amtszeit.
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„Goldenes Zeitalter“ – Realität oder Wahlkampf?
Trump zeichnete ein optimistisches Bild:
Wirtschaftlich stärker denn je
„Grösser, besser, reicher“
Demokraten verantwortlich für Inflation
Im November stehen entscheidende Zwischenwahlen an. Trumps Republikaner verfügen derzeit nur über eine hauchdünne Mehrheit im Kongress.
Umfragen zeigen zuletzt sinkende Zustimmungswerte – vor allem wegen:
Strenger Abschiebe-Politik
Anhaltend hoher Lebenshaltungskosten
Budgetstreit um das Heimatschutzministerium
Aussenpolitik bleibt Nebensache
Internationale Konflikte spielten überraschend eine Nebenrolle.
Zum Iran sagte Trump lediglich:
„Ich werde niemals zulassen, dass der weltweit grösste Förderer des Terrors eine Atomwaffe besitzt.“
Auch zum Ukraine-Krieg oder zur Lage im Gazastreifen gab es keine neuen Initiativen.
Symbolpolitik mit Sportmoment
Einen emotionalen Moment gab es dennoch:
Trump würdigte den Sieg der US-Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Italien.
Im Kapitol skandierten Abgeordnete „USA“, während die Spieler ihre Goldmedaillen präsentierten.










