Oval Office: Merz im Schatten des US-Präsidenten
Bei einem Treffen im Oval Office kam Bundeskanzler Friedrich Merz kaum zu Wort. US-Präsident Donald Trump dominierte die über 30-minütige Presserunde und sorgte für Schlagzeilen mit teils fiesen Scherzen und kritischen Äusserungen zu Deutschland.
Merz durfte zu Beginn ein kurzes Statement abgeben, danach übernahm Trump nahezu alle Antworten.
Kritik an Merkel – Lob für Merz
Trump äusserte sich scharf über Ex-Kanzlerin Angela Merkel:
„Sie schaden Ihrem Land mit Migration und Energiepolitik.“
Merz sei in beiden Fragen „ziemlich das Gegenteil“ seiner Vorgängerin.
Trump bezeichnete Merz als „ausgezeichneten Anführer“ und lobte die deutsch-amerikanischen Beziehungen.
Ukraine-Satz sorgt für Aufsehen
Besonders brisant: Trump sprach über die Ukraine-Hilfe der USA.
Er gestand, dass die USA „dummerweise“ viele Hightech-Waffen an die Ukraine geliefert hätten.
Gleichzeitig deutete er an, dass sein Land diese nun selbst gut gebrauchen könne.
Die Aussage fällt in eine Zeit, in der die USA ihre militärische Unterstützung stark reduziert haben.
Merz äusserte sich nur kurz:
„Wir sind uns einig, dass dieses schreckliche Regime in Teheran gestürzt werden muss.“
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Strafzölle & fiese Deutschland-Scherze
Ein weiteres Thema: Handelspolitik.
Trump kritisierte die Entscheidung des Supreme Courts gegen seine eingeführten Strafzölle.
Er scherzte fies: „Ich denke, wir sollten Deutschland hart treffen.“
Auch über Spanien sprach Trump: Handelsbeziehungen am liebsten beenden.
Merz durfte erst gegen Ende eine Frage zu Spanien beantworten – Trump schien mit seiner Antwort zufrieden.
Merz bleibt Zuschauer
Experten und Medien betonten: Merz hatte gefühlt nur drei Minuten Redezeit.
Selbst auf Fragen zu China-Reisen oder Europa antwortete Trump selbst.
Die lange Presserunde wurde vollständig von Trumps Aussagen dominiert.
Trump in der Offensive, Merz im Hintergrund
Die Pressekonferenz zeigt erneut:
Trump kontrolliert die Agenda, selbst wenn ein europäischer Kanzler zu Gast ist.
Politische Botschaften zu Ukraine, Iran und Handelsfragen werden primär von den USA gesetzt.
Merz‘ Auftritt blieb symbolisch – grosse Einflussnahme auf das Gespräch hatte er nicht.










