Festliche Grüsse mit Giftpfeil
Es ist Weihnachten, doch die Worte sind alles andere als versöhnlich.
Donald Trump nutzt die Feiertage für eine politische Abrechnung.
Der frühere und wieder amtierende US-Präsident hat seinen Weihnachtsgruss mit einer scharfen Attacke gegen seine politischen Gegner verbunden – und damit erneut für Aufsehen gesorgt.
„Abschaum der radikalen Linken“
Auf seinem eigenen sozialen Netzwerk Truth Social schrieb Donald Trump:
„Frohe Weihnachten an alle, auch an den Abschaum der radikalen Linken, der alles daransetzt, unser Land zu zerstören, aber kläglich scheitert.“
Mit dieser Wortwahl richtete sich Trump einmal mehr gegen Demokraten und politische Gegner, die er regelmässig für wirtschaftliche Probleme, soziale Spannungen und internationale Konflikte verantwortlich macht. Besonders häufig attackiert er dabei Ex-Präsident Joe Biden, den er als Symbol einer aus seiner Sicht gescheiterten Politik darstellt.
Quelle: ANSA-AFP
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Bekanntes Muster aus dem Wahlkampf
In seiner typischen, provokativen Rhetorik fasst Trump nicht nur progressive Kräfte, sondern auch moderate und zentristische Politiker unter dem Begriff der „radikalen Linken“ zusammen. Diese pauschale Zuschreibung ist seit Jahren fester Bestandteil seiner politischen Kommunikation und mobilisiert insbesondere seine treue Anhängerschaft.
Beobachter sehen darin weniger einen Weihnachtsgruss als vielmehr eine Fortsetzung des Dauerwahlkampfs – selbst an Feiertagen.
Weihnachten in Mar-a-Lago
Die Feiertage verbringt Donald Trump in Mar-a-Lago, seinem Anwesen im US-Bundesstaat Florida. Von dort aus meldete er sich mit der umstrittenen Botschaft zu Wort, die innerhalb kurzer Zeit tausendfach kommentiert und geteilt wurde.






