Trump zögert – und droht.
Der US-Präsident verschiebt die Ernennung eines neuen Fed-Chefs auf 2026. Doch Jerome Powell dürfte kaum Hoffnung auf ein weiteres Mandat haben.
Nominierung auf 2026 verschoben – und doch nicht?
Eigentlich hatte Donald Trump angekündigt, bis Ende 2025 einen neuen Kandidaten für den Chefposten der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zu präsentieren.
Nun gab er bekannt:
„Die Entscheidung kommt irgendwann im Januar.“
Dabei läuft die Amtszeit von Jerome Powell erst im Mai 2026 aus.
Wer folgt auf Powell?
Trump hat sich bisher widersprüchlich zu möglichen Nachfolgern geäussert.
Zwischenzeitlich fielen zwei prominente Namen:
Kevin Warsh, Ex-Fed-Gouverneur
Kevin Hassett, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats
Später ergänzte er:
„Drei oder vier weitere Kandidaten sind noch im Rennen.“
Fazit: Der Favorit ist weiter unklar.
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Trump gegen Powell: Alte Feindschaft, neue Eskalation
Die Beziehung zwischen Donald Trump und Jerome Powell gilt seit Jahren als belastet. Trump hatte den Fed-Chef bereits mehrfach scharf kritisiert – insbesondere wegen:
ausbleibender Zinssenkungen
angeblich fehlender Unterstützung für die Märkte
zu starker Unabhängigkeit der Fed
Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump:
„Ich will einen Fed-Chef, der die Zinsen senkt, wenn es der Wirtschaft gut geht.“
Powell tue das Gegenteil – und schade dem amerikanischen Erfolg.
Klage gegen Powell? Trump macht Ernst
Am Montag bekräftigte Trump, eine Klage gegen Powell prüfen zu lassen.
Begründung: „Grosse Inkompetenz“ bei der Leitung der Renovierung der Fed-Zentrale in Washington.
Eine ähnliche Drohung hatte Trump bereits im August 2025 geäussert – bisher ohne Konsequenzen.
Laut de.tradingview.com betont Trump erneut:
„Jeder, der mir widerspricht, wird niemals Fed-Vorsitzender.“
Warum das für Märkte & Weltwirtschaft relevant ist
Die US-Notenbank ist für:
Leitzinsentscheidungen
Inflationskontrolle
und die Dollar-Stabilität verantwortlich.
Ein politisch beeinflusster oder handverlesener Fed-Chef könnte die Unabhängigkeit der Zentralbank gefährden – mit globalen Auswirkungen.
Trump will Kontrolle – über Zinsen, Fed und Märkte.
Doch ein politisch motivierter Kurswechsel bei der US-Notenbank könnte zum Risiko für die Weltwirtschaft werden.










