Ein Signal an Putin – oder an Kiew?
Donald Trump überrascht mit einem neuen Ton.
Er stellt eine US-Beteiligung an der Verteidigung der Ukraine in Aussicht – glaubt aber gleichzeitig nicht, dass Russland nochmals angreifen wird.
Was steckt hinter dieser Aussage?
Und: Wie ernst ist es ihm wirklich mit der Ukraine?
Sicherheitsgarantien für die Ukraine?
Laut einem Bericht der New York Times erklärte Trump, er sei bereit, sich zur zukünftigen Verteidigung der Ukraine zu verpflichten, falls ein Friedensabkommen mit Russland zustande kommt.
🇺🇸 Trump wörtlich:
„Ich bin bereit, ein Zeichen zu setzen – aber ich bin sicher, Russland wird nicht wieder angreifen.“
Hintergrund:
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert aktuell Sicherheitsgarantien von westlichen Staaten – besonders von den USA.
Diese sollen einspringen, sollte Russland nach einem Friedensschluss erneut in die Ukraine einmarschieren.
Trump glaubt an Putins „Friedenswillen“
Trump zeigte sich überzeugt, dass Russlands Präsident Wladimir Putin eigentlich Frieden wolle – trotz des schleppenden Verlaufs der Verhandlungen mit seiner eigenen Administration.
Er betonte:
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Es habe bereits Annäherungen mit Putin gegeben, die Selenskyj blockiert habe
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Umgekehrt habe Selenskyj Zugeständnisse gemacht, die Moskau ablehnte
Wichtig:
Trump verzichtete auf Details, wie genau ein Waffenstillstand oder ein neuer Friedensplan aussehen könnte.
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US-Rolle bei neuer Invasion? „Eher sekundär“
Auf die Frage, ob er als Präsident zu einem militärischen Eingreifen der USA bereit wäre, falls Russland erneut angreift, antwortete Trump:
„Die USA würden eine eher sekundäre Rolle spielen.“
Damit weicht er von klassischen NATO-Zusagen ab – und grenzt sich erneut von Biden und der aktuellen Linie Washingtons ab.
Keine neue Eskalation – aber auch keine Garantie
Trump machte klar, dass er nicht bereit sei, mehr US-Unterstützung zuzusagen, falls Putin weiterhin eskaliert.
Der Präsident bleibt damit vage:
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Kein klares Bekenntnis zu Ukraine-Hilfe im Kriegsfall
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Kein Zeitplan für ein Ende des Krieges
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Kein definitives „Ja“ zu NATO-ähnlichen Garantien
Laut news.am will Trump stattdessen durch Verhandlungen Einfluss nehmen – nicht durch Truppen.
Viel Symbolik, wenig Substanz
Donald Trumps Aussagen senden ein ambivalentes Signal:
Einerseits will er Kiew nicht allein lassen – andererseits glaubt er an eine Deeskalation ohne klare Zusagen.
Was bleibt, ist Unsicherheit:
Weder für Selenskyj noch für westliche Partner gibt es feste Garantien.










