Ein spöttischer Kommentar von Donald Trump über die Ehe von Emmanuel Macron sorgt international für diplomatische Verstimmung – und in Frankreich für offene Empörung.
Was Trump sagte – und warum es brisant ist
Bei einem privaten Mittagessen im Weissen Haus machte Trump eine süffisante Bemerkung über Macron. Dabei griff er ein längst widerlegtes Gerücht auf: Ein Video aus dem Jahr 2025, in dem Macrons Ehefrau Brigitte Macron ihren Mann scheinbar schlägt.
Diese Szene war später als gezielte Desinformation entlarvt worden. Macron selbst hatte die Interpretation öffentlich zurückgewiesen.
Trump griff die Szene nun dennoch wieder auf – und löste Gelächter im Raum aus.
Der Kontext: Trump schilderte, wie er Macron um militärische Unterstützung zur Sicherung der Strasse von Hormus im Iran-Krieg gebeten habe – und baute dabei die persönliche Spitze ein.
Macrons Reaktion in Seoul
Bei einem Staatsbesuch in Südkorea reagierte Macron ungewohnt deutlich:
„Diese Bemerkungen sind weder elegant noch niveauvoll. Das verdient nicht einmal eine Antwort.“
Man merkte ihm den Ärger sichtbar an.
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Empörung in Frankreich
Die Aussagen aus Washington sorgten in Paris parteiübergreifend für Kritik:
- Yaël Braun-Pivet, Präsidentin der Nationalversammlung: „Das ist niveaulos.“
- Manuel Bompard (Linkspopulisten): „Absolut inakzeptabel.“
Selbst politische Gegner Macrons stellten sich demonstrativ hinter ihn.
Warum der Vorfall diplomatisch heikel ist
Solche persönlichen Angriffe zwischen Staatschefs sind in der modernen Diplomatie äusserst selten.
Gerade in einer Phase globaler Spannungen – Nahost, Ukraine, China – wirkt der Vorfall wie ein unnötiger Nebenkriegsschauplatz zwischen zwei Nato-Partnern.
Und er zeigt erneut, wie Trump politische Kommunikation bewusst personalisiert und emotionalisiert.
Wie unter anderem laut gmx.ch berichtet wurde, sorgte Trumps Aussage international für Schlagzeilen und diplomatische Verstimmung.






