Die Welt hält den Atem an – erneut.
US-Präsident Donald Trump verschiebt sein Ultimatum an den Iran ein weiteres Mal. Es geht um nichts Geringeres als eine der wichtigsten Öl-Routen der Erde.
Neue Frist bis Anfang April
US-Präsident Donald Trump gab auf Truth Social bekannt, dass es bis zum 6. April, 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben werde.
Grund seien «sehr gute Gespräche». Nach Darstellung Trumps habe der Iran selbst um eine Verschiebung gebeten.
Laut gmx.ch wäre die zuvor gesetzte Frist bereits am kommenden Samstag ausgelaufen.
Drohung gegen Teheran – und Gegenreaktion
Trump hatte dem Iran damit gedroht, Kraftwerke zu zerstören, sollte Teheran die Strasse von Hormus nicht vollständig und «ohne Drohungen» für den Schiffsverkehr öffnen.
Der Iran reagierte scharf:
- Androhung der vollständigen Schliessung der Meerenge
- Warnung vor Angriffen auf Energieanlagen in Golfstaaten
- Funkwarnungen an Schiffe, die Passage zu meiden
Teheran griff in den vergangenen Tagen wiederholt Schiffe in der Region an – mit spürbaren Folgen für den globalen Handel.
Warum die Strasse von Hormus so entscheidend ist
Die Meerenge ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren.
- Rund 20 Prozent des weltweiten Ölbedarfs passieren hier
- Etwa 20 Prozent des globalen Flüssiggashandels laufen durch die Route
- Hauptabnehmer: China, Indien und andere asiatische Staaten
Eine Blockade trifft daher nicht nur die Region, sondern die gesamte Weltwirtschaft.
Auswirkungen bis nach Europa spürbar
Die faktische Blockade wirkt sich bereits auf die Energiepreise aus.
Auch in Deutschland steigen die Preise für Benzin und Diesel spürbar. Experten warnen zudem vor steigenden Lebensmittelpreisen durch höhere Transport- und Energiekosten.







