Während über Kiew Raketen einschlagen, richtet sich der Blick der Welt nach Florida.
Heute Abend kommt es zu einem politisch hochbrisanten Treffen zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj.
Die Erwartungen sind hoch – die Unsicherheit ebenso.
Einleitung: Diplomatie unter Raketenbeschuss
Fast 500 Drohnen, rund 40 Raketen, Tod und Zerstörung in Kiew.
Nur wenige Stunden später setzt sich Wolodymyr Selenskyj ins Flugzeug nach Florida.
Der Kontrast könnte dramatischer kaum sein.
Treffen um 19:00 Uhr bestätigt
Das Weisse Haus bestätigte offiziell, dass das Treffen zwischen
US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj
heute um 19:00 Uhr (italienischer Zeit)
in Mar-a-Lago, Florida
stattfinden wird.
Das Gespräch gilt als entscheidend für den weiteren diplomatischen Kurs im Ukraine-Krieg.
Selenskyj: „Das ist die wahre Haltung Putins“
Am Vorabend des Treffens schilderte Selenskyj die Nacht über Kiew als eine der schlimmsten der letzten Monate.
Binnen zehn Stunden seien nahezu 500 Drohnen und rund 40 Raketen abgefeuert worden.
Laut ansa.it wertete Selenskyj die Angriffe als Beweis dafür, dass Moskau kein echtes Interesse an einem Kriegsende habe – trotz offizieller Gesprächsbereitschaft.
Russlands Präsident Wladimir Putin verschärfte den Ton zusätzlich und drohte, den Krieg „mit Gewalt zu vollenden“, sollte Kiew nicht auf die von Moskau geforderten Gebietsabtretungen eingehen.
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Tote, Stromausfälle und eine europaweite Reaktion
Die Folgen der Angriffe:
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mindestens zwei Tote
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Dutzende Verletzte
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über eine Million Menschen ohne Strom und Heizung
Die Schockwellen reichten bis nach Polen.
Warschau liess Kampfjets aufsteigen und verurteilte die russischen Angriffe scharf.
Europa stellt sich hinter Selenskyj
Parallel zum Treffen in Mar-a-Lago tauschten sich Selenskyj und europäische Staats- und Regierungschefs im sogenannten Berliner Format aus.
Mit dabei waren unter anderem:
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Friedrich Merz
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Emmanuel Macron
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Giorgia Meloni
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Keir Starmer
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Donald Tusk
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NATO-Generalsekretär Mark Rutte
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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
Zentrale Botschaft:
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Sicherheitsgarantien für die Ukraine müssen konkret und verlässlich sein
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Europa will einen von oben erzwungenen Frieden verhindern
Trump zwischen Hoffnung und Unberechenbarkeit
Aus europäischer Sicht bleibt Trump der grösste Unsicherheitsfaktor.
Zwar zeigte sich der US-Präsident zuletzt optimistisch, eine Lösung erzielen zu können – doch seine Positionen gelten als wechselhaft.
Direkt nach dem Treffen wollen sich Selenskyj und die europäischen Partner erneut abstimmen.
Milliardenhilfe und EU-Perspektive
Ein weiterer Schwerpunkt:
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das EU-Brückenkreditpaket über 90 Milliarden Euro
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weitere Waffen- und Finanzhilfen
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Unterstützung auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft der Ukraine
Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Antonio Costa betonten erneut das Ziel eines gerechten und dauerhaften Friedens, der die territoriale Integrität der Ukraine wahrt.










