Vor der Siegerehrung des WM-Finales zwischen Spanien und Argentinien sind US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino von Teilen des Publikums ausgepfiffen worden. Trump sorgte anschliessend erneut für Aufmerksamkeit, als er auf dem offiziellen Siegerfoto mit der spanischen Mannschaft posierte.
Pfiffe vor der Pokalübergabe
Vor der Übergabe des WM-Pokals an Spanien wurden Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino im Finalstadion von East Rutherford von zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern mit einem Pfeifkonzert empfangen.
Trotz der Reaktionen betraten beide gemeinsam den Rasen und überreichten den WM-Pokal an Spaniens Captain Rodri. Zuvor hatten sie bereits die Medaillen an die Spieler beider Finalteams verteilt.
Laut GMX sorgte insbesondere Trumps anschliessender Auftritt auf dem Spielfeld für zusätzliche Aufmerksamkeit, als er sich im Konfettiregen gemeinsam mit den spanischen Weltmeistern fotografieren liess.
Trump posiert mit den Weltmeistern
Nach der Pokalübergabe sprach Trump mit mehreren Spielern der spanischen Nationalmannschaft. Anschliessend stellte er sich am Rand des offiziellen Siegerfotos auf und blieb während der Feierlichkeiten zunächst auf der Bühne.
Erst nach einigen Momenten verliess der US-Präsident gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino den Platz.
Für Trump war es der erste Stadionbesuch während der gesamten Fussball-Weltmeisterschaft. Er verfolgte das Finale von der Ehrentribüne aus zusammen mit Ehefrau Melania Trump und Infantino.
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Erinnerungen an die Klub-WM
Es war nicht das erste Mal, dass Trump nach einem Fussballfinale für Gesprächsstoff sorgte. Bereits bei der Klub-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr blieb er nach der Pokalübergabe auf der Bühne stehen.
Damals wirkte Chelsea-Captain Reece James kurz irritiert, bevor er den Pokal schliesslich in die Höhe stemmte, während Trump zwischen den jubelnden Spielern stehen blieb.
Präsident wünscht sich weitere WM in den USA
Vor dem Final hatte Trump in einem Fernsehinterview erklärt, dass er die Fussball-Weltmeisterschaft möglichst bald wieder in die USA holen möchte.
Er richtete sich dabei direkt an FIFA-Präsident Infantino und sprach sich für eine erneute Austragung aus, solange er noch im Amt sei.
Eine Bewerbung der USA ist allerdings frühestens für die Weltmeisterschaft 2038 möglich. Die nächsten Turniere sind bereits vergeben: 2030 wird die WM in Spanien, Portugal und Marokko sowie mit einzelnen Partien in Argentinien, Paraguay und Uruguay ausgetragen. 2034 ist Saudi-Arabien Gastgeber.
Sportliche Feier überschattet
Während Spanien den WM-Titel feiern konnte, sorgten die Pfiffe gegen Trump und Infantino sowie der Auftritt des US-Präsidenten bei der Siegerehrung für zusätzliche Schlagzeilen.
Der sportliche Triumph der Spanier rückte dadurch zumindest zeitweise in den Hintergrund.






