US-Flotte vor dem Iran – politische Spannungen steigen
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran erreichen einen neuen Höhepunkt: Ein US-Flugzeugträger hat die Gewässer im Nahen Osten erreicht, während der iranische Präsident Massud Peseschkian Washington eine Destabilisierung der Region vorwirft.
„Die Drohungen und psychologischen Operationen der Amerikaner zielen darauf ab, die Sicherheit der Region zu stören und werden nichts anderes als Instabilität erreichen“, sagte Peseschkian nach Angaben seines Büros in einem Telefonat mit Kronprinz Mohammed bin Salman von Saudi-Arabien.
Ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) warnte zudem die Nachbarländer:
„Wenn ihr Boden, Luftraum oder Gewässer gegen den Iran genutzt werden, werden sie als feindlich betrachtet“, so Mohammed Akbarsadeh laut gmx.ch.
Trump erhöht den Druck
US-Präsident Donald Trump hatte vergangene Woche angekündigt, eine «riesige Flotte» in die Golfregion zu verlegen.
Er betonte:
„Mir wäre es lieber, wenn nichts passiert, aber wir beobachten sie sehr genau.“
Die Flotte, darunter der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln, soll laut US-Militär die regionale Sicherheit und Stabilität fördern.
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Regionalpolitische Reaktionen
Saudi-Arabien: Kronprinz Mohammed bin Salman sichert zu, dass Riad sein Territorium nicht für Aktionen gegen den Iran freigibt.
Israel: Premier Benjamin Netanjahu droht:
„Sollte Teheran Israel angreifen, werden wir mit einer Macht antworten, die der Iran noch nie gesehen hat.“
Teheran warnt vor Konsequenzen
Iran kündigt «zerstörerische Folgen» an, falls die IRGC von der EU als «terroristische Organisation» eingestuft werden.
Italien will den Vorschlag in Brüssel unterbreiten, Teheran kritisiert dies als „unverantwortlich“.
Die Proteste im Iran, die am 28. Dezember begannen, eskalierten schnell zu einer Massenbewegung gegen die religiöse und politische Führung. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hrana wurden über 6.000 Menschen getötet, andere Schätzungen gehen bis zu 25.000 Opfer.










