Schlagabtausch zwischen Washington und dem Vatikan
Im Streit mit Papst Leo XIV. hat Donald Trump erneut scharf nachgelegt. Nachdem der Papst am Sonntag ein Ende aller Kriege gefordert und dabei auch den Konflikt mit dem Iran angesprochen hatte, reagierte Trump öffentlich auf seiner Plattform Truth Social.
Er schrieb, der Iran habe in den vergangenen zwei Monaten «mindestens 42’000 unschuldige, völlig unbewaffnete Demonstranten» getötet. Es sei «absolut inakzeptabel», dass Teheran über eine Atombombe verfüge.
Proteste und Gewalt im Iran
Ende Dezember hatten im Iran zunächst wirtschaftlich motivierte Proteste begonnen, die sich rasch zu politischen Aufständen gegen das Regime entwickelten. Sicherheitskräfte gingen brutal gegen Demonstrierende vor.
Die USA und Israel hatten Ende Februar militärische Schritte gegen den Iran eingeleitet, mit dem erklärten Ziel, das iranische Atomprogramm zu stoppen. Derzeit gilt eine zweiwöchige Waffenruhe.
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Papst fordert Frieden – Trump kontert
Der Papst hatte bei einem Friedensgebet im Petersdom eindringlich ein Ende der Kriege gefordert und dabei auch die jüngsten Entwicklungen im Iran-Konflikt angesprochen. Trumps Drohungen gegen Teheran bezeichnete er als «wirklich inakzeptabel».
Seither verschärft sich der Ton zwischen Washington und dem Vatikan weiter. Auch US-Vizepräsident JD Vance hatte sich bereits kritisch zu den Äusserungen des Kirchenoberhaupts geäussert. Laut GMX reagierte Trump nun mit dem Verweis auf die hohe Zahl getöteter Demonstranten im Iran.







