Ein historischer Moment in Davos: Donald Trump unterzeichnet die Charta des neuen Gaza-Friedensrates – mit Vertretern aus 20 Staaten.
Doch nicht alle feiern mit: Grossbritannien bleibt fern. Und Russland ist dabei.
Trumps Vision für Frieden im Nahen Osten
In Davos, am Rande des Weltwirtschaftsforums, präsentierte US-Präsident Donald Trump eine neue Initiative: Die Gründung eines internationalen Gaza-Friedensrates, der langfristig eine stabile politische Struktur für den Gazastreifen aufbauen soll.
„Ich nehme das sehr ernst. Alle wollen dabei sein“, erklärte Trump.
Die Zeremonie wurde begleitet von Applaus und Kritik – denn Russland war ebenfalls vertreten.
Wer dabei ist – und wer nicht
Auf der Bühne standen rund 20 Regierungsvertreter, darunter aus:
Bahrain, Marokko, Indonesien, Jordanien, Pakistan, Paraguay, Saudi-Arabien, Türkei, Aserbaidschan, Bulgarien, Katar, VAE, Usbekistan, Mongolei, Armenien
sowie der Präsidenten des Kosovo und Argentiniens
Trump lobte die Teilnehmer als „grosse Menschen“ und betonte:
„Einige mag ich, einige nicht. Aber ich mag alle hier vertretenen Länder.“
Grossbritannien bleibt fern – wegen Putin
Für Aufsehen sorgte die Abwesenheit Grossbritanniens.
Laut ansa.it begründete Aussenministerin Yvette Cooper den Rückzug mit Sicherheitsbedenken:
„Man hat Bedenken, dass Präsident Putin an einer Veranstaltung teilnimmt, die sich mit Frieden befasst.“
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
USA & Hamas: Geheime Vereinbarungen?
Parallel zum Gipfel berichten palästinensische Quellen gegenüber Sky News Arabia von einem angeblichen Abkommen zwischen den USA und der Hamas:
Hamas könnte ihre Waffen und Tunnelpläne übergeben
Im Gegenzug politische Anerkennung durch die USA
Teile der Hamas-Polizei könnten in neue Gaza-Verwaltung integriert werden
Türkei oder ein Drittstaat würden führende Hamas-Funktionäre aufnehmen
Israel müsste sich verpflichten, sie nicht ins Visier zu nehmen
Die Details sind noch nicht offiziell bestätigt, würden aber eine radikale Wende in der US-Nahostpolitik darstellen.
Russland will mit Milliarden helfen
Der Kreml liess über Sprecher Dmitri Peskow mitteilen, dass Russland bereit ist, dem Friedensrat 1 Milliarde US-Dollar an eingefrorenen russischen Vermögenswerten zur Verfügung zu stellen – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Bei einem Treffen in Moskau sprach Wladimir Putin mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas über genau diese Optionen.
Russland positioniert sich als Unterstützer des Rates – trotz westlicher Skepsis.
Rafah-Grenze: Öffnung nächste Woche?
Ali Shaath, Vorsitzender des palästinensischen Technokratenkomitees, kündigte an, dass der Grenzübergang Rafah zwischen Gaza und Ägypten kommende Woche in beide Richtungen wieder geöffnet werde.
„Dies ist ein echter Schritt nach vorn“, sagte Shaath in einer Videobotschaft.
Doch aus israelischer Sicht ist diese Öffnung an eine klare Bedingung geknüpft:
„Erst wenn die Leiche der letzten Geisel aus Gaza zurückkehrt“, so eine israelische Sicherheitsquelle.
Die Mutter der noch vermissten Geisel Ran Guaili betonte gegenüber den Medien:
„Wir wurden nicht informiert – und ich hoffe inständig, dass es nicht dazu kommt.“
Trumps Gaza-Friedensrat bringt Bewegung in eine der komplexesten Regionen der Welt.
Doch die Fronten bleiben: Wer Frieden will, muss auch harte Wahrheiten verhandeln.










