Ein Schritt mit Sprengkraft.
Die US-Regierung denkt offenbar über eine Massnahme nach, die Kuba hart treffen würde: eine mögliche Seeblockade zur Unterbindung von Ölimporten.
Seeblockade als mögliches Druckmittel
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erwägt ein vollständiges Verbot von Ölimporten nach Kuba, das auch eine Seeblockade umfassen könnte. Ziel wäre es, die Energieversorgung der Karibikinsel massiv einzuschränken und den politischen Druck auf die Regierung in Havanna weiter zu erhöhen.
Drei mit den Beratungen vertraute Quellen erklärten, die Initiative werde von Kritikern der kubanischen Regierung innerhalb der US-Administration vorangetrieben und von Aussenminister Marco Rubio unterstützt, wie ansa.it berichtet.
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Entscheidung noch offen
Trump habe laut den Quellen noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Die Blockade sei jedoch eine von mehreren Optionen, mit denen Washington einen politischen Kurswechsel in Kuba erzwingen wolle.
Eine der Quellen wird mit den Worten zitiert, Energie sei „das Mittel, um das kubanische Regime zu strangulieren“. Die Massnahme würde eine deutliche Verschärfung der bisherigen US-Politik darstellen.
Verschärfung gegenüber Venezuela-Politik
Erst in der vergangenen Woche hatte Trump eine Blockade kubanischer Ölimporte aus Venezuela angekündigt. Eine umfassende Seeblockade würde diesen Schritt nochmals deutlich übertreffen und könnte schwerwiegende wirtschaftliche und humanitäre Folgen für Kuba haben.
Kuba ist stark von importierten Energieträgern abhängig, insbesondere für Stromerzeugung und Transport.










