US-Präsident Donald Trump sorgt erneut für Schlagzeilen.
Er kritisiert die Nato-Partner scharf – und bezieht sich überraschend auf Grönland.
Die Worte klingen wie eine Warnung – oder sogar eine Drohung.
Trump übt scharfe Kritik an der Nato
Trump warf den Nato-Partnern mangelnde Unterstützung im Konflikt mit dem Iran vor. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er in Grossbuchstaben:
«Die Nato war nicht da, als wir sie brauchten, und sie wird auch nicht da sein, wenn wir sie wieder brauchen.»
Er erinnerte die Verbündeten auch an Grönland, das er als „grosses, schlecht verwaltetes Stück Eis“ bezeichnete.
Laut GMX hatte Trump die strategisch wichtige Arktisinsel Anfang des Jahres sogar für eine Übernahme durch die USA ins Auge gefasst.
Streit um die Strasse von Hormus
Trump forderte Unterstützung bei der Sicherung der Strasse von Hormus.
Diese strategisch wichtige Meerenge war Anfang März vom Iran blockiert worden, was die weltweiten Öl- und Flüssiggaspreise steigen liess.
Die Nato-Partner hielten sich mit Zusagen zurück – sehr zum Ärger Trumps.
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Spekulationen über einen Nato-Austritt
Trumps scharfe Worte schürten Spekulationen über einen möglichen Austritt der USA aus dem transatlantischen Verteidigungsbündnis.
- Ein Austritt müsste vom US-Senat mit Zweidrittelmehrheit genehmigt werden.
- Experten halten dies aktuell für sehr unwahrscheinlich.
Grönland bleibt heiss diskutiert
Anfang 2026 hatte Trump öffentlich mit einer Übernahme Grönlands geliebäugelt – notfalls auch gewaltsam.
Daraufhin protestierten europäische Nato-Partner heftig, insbesondere Dänemark und die Regierung Grönlands.
- Grönland ist zu vier Fünfteln mit Eis bedeckt
- Sechsmal so gross wie Deutschland, aber nur rund 57.000 Einwohner
- Strategisch wichtig im Hinblick auf Russland und China
Die Nato hat inzwischen die militärische Präsenz in der Arktis verstärkt, um die Region zu sichern.







