US-Präsident Donald Trump hat die massenhafte Ankunft von Migranten in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta als «schrecklich» bezeichnet. Gleichzeitig nutzte er die Ereignisse für Kritik an der Migrationspolitik der Demokratischen Partei in den USA.
Trump warnt vor ähnlichem Szenario in den USA
Nach dem Grenzübertritt Zehntausender Menschen von Marokko nach Ceuta äusserte sich Trump öffentlich zu den Ereignissen. Er erklärte, die Bilder aus Spanien seien ein Beispiel dafür, was den USA bei einem möglichen Regierungswechsel zu den Demokraten drohen könnte.
Laut GMX sagte Trump gegenüber dem US-Sender Fox News, ein ähnliches Szenario könne den Vereinigten Staaten in einigen Jahren bevorstehen, falls die Demokraten wieder die Regierung übernehmen würden. Der Republikaner verband die Situation in Spanien mit seiner eigenen politischen Agenda und seiner Forderung nach einer strengeren Migrationspolitik.
Trump kritisiert seit Jahren eine aus seiner Sicht zu liberale Einwanderungspolitik. Auch europäische Staaten hatte er in der Vergangenheit mehrfach wegen ihres Umgangs mit Migration angegriffen.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
US-Aussenministerium kritisiert Spanien
Auch das US-Aussenministerium äusserte sich zu den Ereignissen. Über die Plattform X erklärte die Behörde, die USA stünden an der Seite Spaniens und Europas gegen Verstösse gegen Souveränität und Menschenrechte.
Gleichzeitig machte das Ministerium die spanische Regierung mitverantwortlich und sprach von angeblichen Bemühungen, irreguläre Migration nach Europa zu erleichtern. Welche konkreten Massnahmen Washington prüfen könnte, wurde nicht näher erläutert.
Krise an Spaniens Aussengrenze
Die Lage in Ceuta hatte Spanien in den vergangenen Tagen stark gefordert. Zehntausende Menschen waren aus Marokko in die spanische Exklave gelangt, viele davon schwimmend über das Mittelmeer.
Bei den Versuchen, die Grenze zu erreichen, starben nach bisherigen Angaben mehr als 30 Menschen. Inzwischen sollen zahlreiche Migranten wieder nach Marokko zurückgekehrt sein.
Ceuta liegt an der nordafrikanischen Küste und gehört politisch zu Spanien. Die Exklave grenzt direkt an Marokko und gilt als eine der sensibelsten Aussengrenzen der Europäischen Union.






