Dreiste Maschen sorgen für Alarm im Aargau
Im Kanton Aargau haben Täter am Mittwoch in Baden und Aarau mit raffinierten Betrugs- und Diebstahlmethoden zugeschlagen.
Während in einem Geschäft Bargeld ergaunert wurde, kam es in einem Restaurant zu einem Trickdiebstahl direkt an den Gästen.
Die Polizei warnt eindringlich vor derartigen Maschen.
Baden: Rückgeld-Trick im Coiffeurgeschäft
In Baden betrat ein unbekannter Mann am Nachmittag ein Coiffeurgeschäft. Dort kaufte er eine Haarbürste und bezahlte mit einer 200-Franken-Note.
Anschliessend nutzte er eine gezielte Ablenkungsstrategie:
Ablauf der Masche:
- Kauf eines günstigen Produkts
- Bezahlung mit hoher Banknote
- Ablenkung des Personals durch Gespräch
- Zugriff auf Kassenbereich
- erneute Wegnahme der Banknote
- gleichzeitige Auszahlung von Rückgeld
Der Täter verliess das Geschäft mit rund 180 Franken Bargeld in Richtung Stadtturmstrasse.
Die Polizei warnt vor dieser Form des sogenannten Rückgeld-Tricks, der derzeit vermehrt auftritt.
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Aarau: Trickdiebe im Restaurant überführt
Auch in Aarau kam es zu einem Vorfall mit Trickdieben in einem Restaurant in der Pelzgasse.
Zwei Männer setzten dabei auf eine unauffällige, aber gezielte Vorgehensweise.
So gingen die Täter vor:
- gemeinsames Sitzen im Restaurant
- Ablenkung durch Gespräch
- Jacke als Sichtschutz genutzt
- Durchsuchen einer fremden Jackentasche
Ein aufmerksamer Anwohner beobachtete die Situation aus seiner Wohnung und alarmierte sofort die Polizei.
Kurz darauf konnte die Stadtpolizei Aarau zwei tatverdächtige Männer in der Altstadt anhalten.
Festnahme:
- zwei Männer im Alter von 32 und 33 Jahren
- mehrere hundert Franken Bargeld sichergestellt
- vorläufige Festnahme wegen dringenden Tatverdachts
Kleine Unaufmerksamkeit kann teuer werden
Die Vorfälle in Baden und Aarau zeigen, wie schnell Täter alltägliche Situationen ausnutzen können.
Ein Moment der Ablenkung reicht oft aus, um Bargeld oder Wertgegenstände zu verlieren.
Die Polizei ruft die Bevölkerung deshalb zu erhöhter Aufmerksamkeit auf.






