Plötzlich gelten an mehreren Flughäfen Treibstoffbeschränkungen.
Und das ausgerechnet kurz vor der Reisesaison.
Die Frage ist: Droht jetzt Chaos im europäischen Flugverkehr?
Einschränkungen an mehreren Flughäfen
An den italienischen Flughäfen:
gelten laut Luftfahrtbulletin (NOTAM) bis zum 9. April Treibstoffbeschränkungen.
Hintergrund ist die aktuelle Versorgungslage durch einen wichtigen Lieferanten.
Wer bekommt noch Treibstoff?
Priorität haben:
- Ambulanzflüge
- Staatsflüge
- Langstreckenflüge (über 3 Stunden)
Für alle anderen Flüge gelten Einschränkungen.
Beispiele der Beschränkungen:
- Bologna & Venedig: max. 2’000 Liter pro Flugzeug
- Treviso: max. 2’500 Liter
- Mailand-Linate: Einschränkungen, aber ohne fixe Mengenbegrenzung
Besonders kritisch: Am Flughafen Venedig wird Piloten empfohlen, vor der Landung zusätzlich zu tanken.
Flughafen Venedig besonders betroffen
Die Lage ist laut NOTAM am Flughafen Venedig am angespanntesten.
- eingeschränkte Betankung
- zusätzliche Vorsichtsmassnahmen für Piloten
- erhöhte Planungsunsicherheit für Airlines
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Was sagen die Betreiber?
Die Betreiber der betroffenen Flughäfen versuchen zu beruhigen.
Die wichtigsten Punkte:
- Problem betrifft nur einen einzelnen Lieferanten
- Andere Lieferanten sichern die Versorgung teilweise ab
- Flüge im Schengen-Raum und Langstrecken seien nicht eingeschränkt
Was sagt Ryanair?
Auch die Airline Ryanair äussert sich zur Situation:
- aktuell keine akute Treibstoffknappheit
- Versorgung bis Mitte/Ende Mai gesichert
- Risiko nur bei längerer Sperrung geopolitischer Routen
Wichtig:
Sollte sich die Lage in geopolitischen Konfliktregionen verschärfen, könnten Risiken entstehen.
Drohen höhere Flugpreise?
Ja – zumindest indirekt.
Gründe:
- Treibstoffpreise haben sich zuletzt stark erhöht
- Airlines sichern sich gegen Preise ab, aber nicht gegen Lieferengpässe
Was das bedeutet:
- höhere Betriebskosten
- mögliche Weitergabe an Passagiere
- steigende Flugpreise im Sommer
Empfehlung von Ryanair:
- Flüge möglichst früh buchen
- Preissteigerungen vermeiden
Die aktuelle Situation zeigt:
Das Luftverkehrssystem ist stabil – aber empfindlich.







