Beim Treffen mit US-Präsident Donald Trump war die Redezeit klar ungleich verteilt.
Bundeskanzler Friedrich Merz setzte gezielte Akzente – doch Trump dominierte die Bühne.
Pressekonferenz: Trump übernimmt das Tempo
Die rund 35-minütige Pressekonferenz im Oval Office zeigte erneut ein vertrautes Muster:
US-Präsident Trump sprach ausführlich über den Militäreinsatz gegen den Iran, Energiepolitik, Handelsfragen, Nato-Ausgaben und den Ukraine-Krieg.
Immer wieder beantwortete er Fragen von Journalistinnen und Journalisten ausführlich – und griff auch innenpolitische Themen auf.
Merz kam insgesamt auf etwas mehr als drei Minuten Redezeit. Dabei betonte er die gemeinsame Linie im Umgang mit dem Iran und verwies auf die Notwendigkeit eines „Tages danach“ – also bereits jetzt über politische Perspektiven und Sicherheitsstrukturen nach dem Konflikt zu sprechen.
Laut gmx.ch machte Merz zudem deutlich, dass die gestiegenen Energiepreise die Volkswirtschaften belasteten. Er erwarte, dass die israelische und amerikanische Armee „die richtigen Dinge“ unternehme, um den Konflikt rasch zu beenden und stabile politische Verhältnisse zu ermöglichen.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Merz und die Ukraine: klare Botschaften
Merz betonte die Wahrung der territorialen Integrität der Ukraine.
Er forderte, dass alle Nato-Staaten ihre Verteidigungsausgaben erfüllen – ohne Trumps Kritik an Spanien direkt zu kommentieren.
Wiederkehrendes Muster: Trump vs. Merz
Bereits beim ersten Treffen vor zehn Monaten sprach Merz nur rund drei Minuten, während Trump den überwiegenden Teil der Zeit dominierte.
Auch diesmal prägte Trump Tempo, Themenwechsel und Ton der Pressekonferenz.










