Ein weiteres Boot, ein weiteres Drama im Mittelmeer.
Vor der italienischen Insel Lampedusa sind bei einem Rettungseinsatz mehr als ein Dutzend Tote gefunden worden. Fünf Menschen kämpfen weiter ums Überleben, 58 wurden gerettet.
Rettungseinsatz auf See
Wie die Nachrichtenagentur ANSA unter Berufung auf die Küstenwache meldete, entdeckten die Einsatzkräfte:
- 19 Tote auf dem Boot
- 5 Menschen in kritischem Zustand
- 58 Überlebende
Ein Patrouillenboot der Küstenwache startete den Einsatz in den frühen Morgenstunden etwa 85 Seemeilen vor Lampedusa. Die verletzten Menschen wurden sofort zur medizinischen Versorgung nach Lampedusa gebracht.
Quelle: gmx.ch
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Mögliche Ursachen für die Tragödie
Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Nach Angaben von ANSA stammten die Migranten aus Libyen und hatten in den vergangenen Tagen die Überfahrt Richtung Europa gestartet.
Schwere Wetterbedingungen könnten zu der Tragödie beigetragen haben:
- Starkem Wind
- Dauerregen
- Temperaturen um 10 Grad
Unterkühlung wird als mögliche Todesursache nicht ausgeschlossen.
Lampedusa: Brennpunkt der Mittelmeer-Migration
Die Insel ist seit Jahren ein zentraler Anlaufpunkt für Menschen, die aus Afrika nach Europa fliehen.
- Immer wieder sterben Migranten auf der Überfahrt
- Häufigste Todesursache: Ertrinken nach Schiffbrüchen
- In diesem Winter werden bereits über 1.000 Tote geschätzt
Die Situation zeigt erneut die dramatischen Risiken, denen Menschen auf der Flucht ausgesetzt sind.







