Ein Überlebenskampf ohne Wasser
Sechs Tage lang trieben sie hilflos auf dem Meer.
Ohne Wasser, ohne Hoffnung – bis viele von ihnen starben.
Was die Überlebenden berichten, ist kaum zu ertragen.
Tragödie vor Kreta
Vor der Küste der griechischen Insel Kreta sind mindestens 22 Migranten ums Leben gekommen.
Laut dem Sender ERTNews schilderten Überlebende:
- Die Gruppe war tagelang auf offener See gefangen
- Es gab kein Trinkwasser
- Menschen starben nach und nach an Dehydrierung
- Die Toten mussten über Bord geworfen werden
Ein Szenario, das die brutale Realität dieser Fluchtroute zeigt.
Rettung in letzter Minute
26 Menschen überlebten die Irrfahrt.
Sie wurden von einem Schiff der EU-Grenzschutzagentur Frontex gerettet und:
- medizinisch versorgt
- registriert
- in Sicherheit gebracht
Viele von ihnen sind schwer traumatisiert.
Irrfahrt zwischen Libyen und Griechenland
Die Überlebenden berichten, dass das Boot:
- von der libyschen Stadt Tobruk gestartet sei
- rund sechs Tage orientierungslos trieb
- durch schlechtes Wetter manövrierunfähig wurde
Ohne Navigation und Versorgung wurde das Boot zur tödlichen Falle.
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Schlepper setzen Menschen bewusst in Gefahr
In dieser Region operieren immer wieder kriminelle Netzwerke:
- Migranten werden in seeuntaugliche Boote gesetzt
- kaum Wasser oder Nahrung wird mitgegeben
- Navigation fehlt oft komplett
Ziel ist es, Menschen möglichst schnell Richtung Europa abzusetzen – mit verheerenden Folgen.
Mittelmeer bleibt tödlichste Fluchtroute
Das Mittelmeer zählt weiterhin zu den gefährlichsten Fluchtrouten der Welt.
Aktuelle Entwicklungen zeigen:
- steigende Zahl von Bootsunglücken
- hohe Dunkelziffer bei Todesfällen
- zunehmende Nutzung der Route Richtung Griechenland
Allein im Februar starben laut Berichten mindestens 18 Menschen auf der Strecke zwischen Libyen und Kreta.
Eine Katastrophe, die sich wiederholt
22 Tote, sechs Tage ohne Wasser – und kein Einzelfall.
Diese Tragödie zeigt erneut, wie lebensgefährlich die Flucht über das Mittelmeer ist.






