Ein sonniger Skitag endete in Verbier in einer Katastrophe. Eine Lawine forderte das Leben eines jungen Skifahrers abseits der Pisten.
Schock am Berg: Lawine bei Verbier
Am Sonntag, 22. Februar 2026, ereignete sich ausserhalb des offiziellen Skigebiets von Verbier ein tragischer Lawinenunfall. Ein 22-jähriger Skifahrer, der abseits der markierten Pisten unterwegs war, wurde von einer Lawine erfasst und kam noch vor Ort ums Leben.
Rettungskräfte der Walliser Rettungsorganisation (KWRO) und der Kantonspolizei Wallis waren sofort mit zwei Helikoptern der Air-Glacier im Einsatz, konnten jedoch das Leben des jungen Mannes nicht retten. Bei dem Opfer handelt es sich um einen schweizerisch-niederländischen Staatsbürger. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
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Die Gefahren abseits der Pisten
Laut dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) liegen derzeit Neuschnee und Triebschnee auf einer schwachen Altschneeschicht. Das Resultat: Lawinen können extrem leicht ausgelöst werden – teilweise schon aus der Ferne – und ein erhebliches Ausmass erreichen.
Besonders gefährlich ist:
Selbst gespurte Routen können unter diesen Bedingungen instabil sein
Abfahrten abseits der Pisten erfordern umfassende Erfahrung
Vollständige Sicherheitsausrüstung ist Pflicht
Experten raten zu Vorsicht
Die aktuellen Schneeverhältnisse im Wallis sind heikel:
Neuschnee und Triebschnee auf schwacher Unterlage
Hohe Lawinengefahr in allen exponierten Rinnen und Hängen
Lawinen können spontan oder durch Skifahrer ausgelöst werden
«Auch erfahrene Skifahrer sollten derzeit nur gut gesicherte Routen befahren», warnt das SLF.










