Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Sonntagnachmittag die Region Varese erschüttert.
Auf einer Staatsstrasse nahe dem Lago Maggiore erfasste ein Auto eine Gruppe von Fussgängern. Für eine 17-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Vier weitere Personen wurden schwer verletzt.
Schrecklicher Unfall auf Staatsstrasse 394
Der Unfall ereignete sich kurz vor 16 Uhr auf der Staatsstrasse 394 im Gebiet von Maccagno con Pino e Veddasca in der italienischen Provinz Varese.
Nach ersten Erkenntnissen war ein Fahrzeug in Richtung Maccagno unterwegs, als es aus bislang ungeklärten Gründen eine Gruppe von fünf Fussgängern erfasste.
Eine Jugendliche stirbt noch am Unfallort
Für eine 17-jährige Jugendliche endete der Zusammenstoss tödlich.
Vier weitere Personen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren erlitten schwere Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.
Die genaue Schwere der Verletzungen war zunächst nicht bekannt.
Grossaufgebot von Rettungskräften
Wegen der hohen Anzahl Verletzter wurde ein Grossaufgebot ausgelöst.
Zum Einsatz kamen:
- Mehrere Rettungshelikopter aus Como, Sondrio und Mailand
- Mehrere Ambulanzfahrzeuge
- Einsatzkräfte des Italienischen Roten Kreuzes
- Rettungsdienste aus Luino und Cunardo
- Ein Notarztteam aus Varese
Die Verletzten wurden vor Ort erstversorgt und anschliessend in umliegende Spitäler gebracht.
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Fahrer ebenfalls verletzt
Auch der Autofahrer wurde bei dem Unfall verletzt.
Nach Angaben der Rettungskräfte befindet er sich jedoch nicht in Lebensgefahr.
Ob gesundheitliche Probleme, ein Fahrfehler oder andere Ursachen zum Unfall führten, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Carabinieri untersuchen Unfallhergang
Die Ermittlungen werden von den Carabinieri aus Luino geführt.
Die Beamten sicherten die Unfallstelle und befragten Zeugen, um den genauen Ablauf der Tragödie zu rekonstruieren.
Staatsstrasse gesperrt
Die Staatsstrasse 394 wurde im betroffenen Abschnitt vorübergehend gesperrt.
Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich des Lago Maggiore.
Wann die Strecke wieder vollständig freigegeben werden kann, war zunächst unklar.
Erneut Diskussion über Verkehrssicherheit
Der tödliche Unfall sorgt in der Region für Bestürzung.
Besonders tragisch ist, dass mehrere junge Menschen betroffen sind. Die Behörden werden nun klären müssen, wie es zu dem folgenschweren Zusammenstoss kommen konnte.






