Tödlicher Angriff kurz vor traditionsreichem Stierkampf
Ein Kampfbulle hat in Südspanien einen 51-jährigen Arena-Mitarbeiter tödlich verletzt. Der Mann wurde beim Entladen der Tiere in der Stierkampfarena von Málaga attackiert und aufgespiesst.
Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend in der Plaza de La Malagueta – kurz vor der traditionsreichen „Corrida Picassiana“.
Laut gmx.ch kam für den Mann jede Hilfe zu spät.
Was genau geschah?
Nach Angaben des Notdienstes der Region Andalusien griff einer der bis zu 600 Kilogramm schweren Bullen den Helfer unmittelbar nach dem Entladen an.
- Rettungskräfte und Polizei wurden sofort alarmiert
- Vor Ort konnte jedoch nur noch der Tod festgestellt werden
- Spanische Medien wie Europa Press berichteten über den Vorfall
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Opfer war früher selbst Matador
Bei dem Todesopfer handelt es sich um den ehemaligen Matador Ricardo Ortiz. Er stammte aus einer Familie mit langer Stierkampf-Tradition und hatte seine Karriere vor über 20 Jahren beendet.
Die „Corrida Picassiana“ ist ein besonderer Anlass in Málaga: Die Arena wird dabei im Stil der Werke von Pablo Picasso dekoriert, die Kostüme orientieren sich an seinen Motiven.
Stierkampf bleibt umstrittene Tradition
Der Stierkampf ist in Spanien tief verwurzelt, aber zunehmend umstritten. Trotz Kritik und sinkender Zuschauerzahlen finden jährlich weiterhin rund 1.000 bis 1.500 grössere Corridas statt.
Der Veranstalter kündigte an, dass der Stierkampf am Samstagabend trotz des tödlichen Unfalls stattfinden soll.







