Lawine am Punta Beltovo fordert zwei Todesopfer
Beim Tiefschneefahren am Punta Beltovo oberhalb von Solda sind zwei Freerider ums Leben gekommen. Laut ansa.it handelt es sich vermutlich um zwei finnische Touristen. Die Lawine ereignete sich an einem leicht zugänglichen Hang, der über Skilifte erreichbar ist.
Erst eine zweite Lawine in der Nähe der Madriccio-Hütte alarmierte die Rettungskräfte gegen 13:30 Uhr, woraufhin die erste Lawine am Punta Beltovo bemerkt wurde.
Rettungsversuch blieb erfolglos
Von einem Hubschrauber aus sichteten die Einsatzkräfte die Lawine und eine überlebende Person, die im Schnee grub.
Der Überlebende informierte die Retter über zwei Freunde, die unter Schneemassen begraben lagen.
Mit Lawinenverschüttetensuchgeräten wurden die Opfer lokalisiert: einer unter 60 cm Schnee, der andere unter 1,5 m Schneeschicht.
Trotz schneller Bergung waren beide bereits tot.
Der Begleiter überlebte und wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
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Einsatzkräfte vor Ort
Im Einsatz waren:
Bergwacht des Alpenvereins
CNSAS (italienische Bergrettung)
Guardia di Finanza aus Tubre, Solda, Trafoi und Prato allo Stelvio
Die Lawinengefahr im Ortlergebiet liegt derzeit bei Stufe 3 (erheblich), kann aber an manchen Hängen unter bestimmten Bedingungen Stufe 4 (sehr hoch) erreichen.










