Eigentlich sollte beim Asien Cup der Fussball im Mittelpunkt stehen.
Doch für Irans Nationalspielerinnen ist das Turnier derzeit Nebensache – ihre Gedanken sind bei ihren Familien in der Heimat.
Emotionale Szenen vor dem Spiel
Die 21-jährige Nationalspielerin Sara Didar kämpfte auf einer Pressekonferenz in Gold Coast mit den Tränen.
„Natürlich machen wir uns alle Sorgen und sind traurig über das, was im Iran und mit unseren Familien dort passiert ist“, sagte sie vor dem Gruppenspiel gegen Australien.
Bereits vor der ersten Partie gegen Südkorea (0:3) hatten Didar und ihre Teamkolleginnen sowie der Trainerstab während der Nationalhymne geschwiegen – ein stilles Zeichen.
Laut gmx.ch äusserte Didar die Hoffnung, dass es für ihr Land bald gute Nachrichten geben werde und der Iran stark und lebendig bleibe.
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Kein Kontakt in die Heimat
Besonders belastend: Viele Spielerinnen haben derzeit keinen Kontakt zu ihren Familien.
Cheftrainerin Marziyeh Jafari sagte:
Man sorge sich um die Gesundheit der Angehörigen
Es gebe aktuell keinerlei Verbindung in die Heimat
Die Unsicherheit sei schwer auszuhalten
Trotzdem versuche das Team, professionell zu bleiben. „Wir sind hier, um Fussball zu spielen, und wir werden unser Bestes geben“, betonte Jafari.
Respekt vom Gastgeber Australien
Auch Australiens Trainer Joe Montemurro zeigte sich einfühlsam.
Er wolle, dass sein Team und die Fans im Gold Coast Stadium der iranischen Mannschaft mit Mitgefühl begegnen.
Respekt statt politische Spannungen
Ein faires, würdiges Turnier
Menschlichkeit über Rivalität
Die iranische Delegation war bereits vor Beginn der israelischen und US-Luftangriffe in Australien eingetroffen.










