Bei einem Food-Festival in Seattle im US-Bundesstaat Washington sind mindestens zwei Menschen durch Schüsse getötet worden. Mehrere weitere Personen wurden verletzt, darunter ein Kleinkind. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest, die Hintergründe der Tat sind noch unklar.
Schüsse auf Veranstaltungsgelände im Stadtzentrum
Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend (Ortszeit) auf dem Gelände des Seattle Center in der Innenstadt von Seattle. Dort fand am Wochenende das bekannte «Bite of Seattle»-Festival statt, eine grosse Veranstaltung mit zahlreichen Essensständen und mehreren hunderttausend erwarteten Besuchern pro Jahr.
Laut GMX teilte die Polizei über die Online-Plattform X mit, dass mindestens zwei Menschen bei der Schussabgabe ums Leben gekommen seien. Mehrere weitere Personen wurden verletzt. Eine Sprecherin der Feuerwehr bestätigte gegenüber US-Medien, dass sich unter den Verletzten auch ein Kleinkind befindet.
Die Einsatzkräfte rückten nach den Schüssen mit einem Grossaufgebot an. Augenzeugen berichteten von Panik auf dem Festivalgelände. Viele Besucher hätten versucht, schnell den Bereich zu verlassen, nachdem die Schüsse gefallen waren.
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Tatverdächtiger festgenommen
Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen festnehmen. Die Bürgermeisterin von Seattle, Katie Wilson, sprach von einem «Akt schrecklicher Gewalt» und erklärte, dass die Stadt den Opfern und ihren Familien beistehe.
Weitere Informationen zur Identität des Festgenommenen oder zu einem möglichen Motiv lagen zunächst nicht vor. Die Ermittler arbeiten daran, den genauen Ablauf der Tat und die Hintergründe zu klären.
Die Behörden kündigten an, die Öffentlichkeit über die weiteren Erkenntnisse der Ermittlungen zu informieren. Die Untersuchung des Vorfalls werde in den kommenden Tagen fortgesetzt.
Diskussion über Waffengewalt in den USA
Der Vorfall sorgt erneut für Diskussionen über Waffengewalt in den Vereinigten Staaten. Die Bürgermeisterin betonte, dass solche Taten Familien und Gemeinschaften dauerhaft verändern würden.
Nach Angaben des US-Senders CNN unter Berufung auf die Organisation Gun Violence Archive gehört der Vorfall zu einer grossen Zahl von Schusswaffenereignissen in den USA in diesem Jahr, bei denen mehrere Menschen getroffen wurden.





