Ein seltenes Naturschauspiel hat am Bodensee zahlreiche Blicke auf sich gezogen.
Vor Friedrichshafen bildete sich am Mittag eine eindrucksvolle Wasserhose, die rund 15 Minuten lang über dem See zu sehen war.
Wasserhose zieht über den Bodensee
Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes entstand der Tornado auf dem Bodensee vor Friedrichshafen und zog anschliessend in Richtung Lindau weiter.
Die Windgeschwindigkeiten wurden auf etwa 100 bis 150 Kilometer pro Stunde geschätzt. Da sich der Tornado ausschliesslich über dem Wasser bildete, wurden keine Schäden gemeldet.
Keine Verletzten, aber weitere Warnungen
Wetterlage bleibt angespannt
Laut GMX blieb der Vorfall ohne Notfälle auf dem See. Dennoch warnen Meteorologen davor, dass sich im Tagesverlauf weitere Tornados in Regionen wie Oberschwaben oder dem Allgäu bilden könnten.
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Warum entstehen Tornados auf dem Bodensee?
Gewitter und Rotation als Auslöser
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes entstehen solche Wasserhosen, wenn starke Aufwinde in Gewitterzellen auf rotierende Luftschichten treffen.
Begünstigt wird das durch:
- kräftige Gewitter
- instabile Luftmassen
- starke Aufwinde
- rotierende Luftströmungen
Meteorologen betonen, dass solche Tornados auf dem Bodensee zwar selten, aber keineswegs ungewöhnlich sind.
Welche Gefahr besteht?
Über Wasser meist harmloser
Solange sich ein Tornado nur über dem Wasser bewegt, bleibt das Schadensrisiko gering.
Erreicht er jedoch das Festland, können unter anderem:
- Bäume umstürzen
- Dächer beschädigt werden
- Gegenstände umherfliegen






