Ein kurzer Clip im Netz – und plötzlich geraten mehrere junge Männer ins Visier der Ermittler.
Im Kanton Zürich hat die Polizei eine Serie von schweren Verkehrsdelikten aufgedeckt, die mit Motorrädern begangen und online veröffentlicht wurden.
Die Folgen: Hausdurchsuchungen, Festnahmen und sichergestellte Fahrzeuge.
Hinweise aus der Bevölkerung führen zu Ermittlungen
Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Hinweise aus der Bevölkerung.
Diese machten die Kantonspolizei Zürich auf Social-Media-Profile aufmerksam, auf denen riskante Fahrmanöver zu sehen waren.
Die Aufnahmen zeigten laut Polizei teils massive Verstösse gegen das Strassenverkehrsrecht auf öffentlichen Strassen.
Über 20 Videos ausgewertet
Spezialisten der Ermittlungsbehörden analysierten mehr als 20 öffentlich zugängliche Videos.
Dabei konnten sie:
- Fahrmanöver auf öffentlichen Strassen rekonstruieren
- mutmassliche Lenker identifizieren
- wiederholte Verstösse nachweisen
Die Ermittlungen erfolgten in Zusammenarbeit mit der Jugendanwaltschaft und der Staatsanwaltschaft.
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Koordinierte Festnahmen in mehreren Bezirken
Am Donnerstagmorgen, 21. Mai 2026, griff die Polizei gleichzeitig in mehreren Regionen zu.
Die Einsätze fanden statt in:
- Zürich
- Winterthur
- Bülach
- Pfäffikon
- Andelfingen
Verhaftet wurden sieben junge Schweizer im Alter zwischen 15 und 19 Jahren.
Vorwürfe: massive Verkehrsdelikte
Die Jugendlichen stehen im Verdacht, mehrfach gegen das Strassenverkehrsgesetz verstossen zu haben.
Laut Ermittlern geht es insbesondere um:
- gefährliche Fahrmanöver auf öffentlichen Strassen
- mögliche grobe Verkehrsregelverletzungen
- Gefährdung unbeteiligter Personen
Auch die Kamerapersonen sowie die Fahrer selbst sollen sich in Gefahr gebracht haben.






