Weihnachten – das Fest der Liebe, des Lichts, des Lebens.
Doch für eine Familie bei Turin wurde genau dieses Fest zum Albtraum.
Ein Mann erstickte beim Weihnachtsessen an einem Stück Panettone. Und das war nicht das einzige tragische Ereignis über die Feiertage.
Der Tod kam beim Dessert
Settimo Torinese, Norditalien.
Es sollte ein besinnlicher Abend im Kreis der Familie werden – mit Lachen, Kerzenlicht und Panettone. Doch dieser eine Bissen wurde Giovanni Lopez zum Verhängnis.
Der 47-jährige Familienvater verschluckte sich beim Nachtisch an einem Stück Panettone und Mandarine – direkt vor den Augen seiner Angehörigen. Diese versuchten noch, ihm zu helfen, bevor sie den Notruf 118 wählten. Doch trotz der schnellen Ankunft der Sanitäter kam jede Hilfe zu spät.
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Todesursache: Erstickung
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Ermittlungsstatus: Unfall, laut Gerichtsmedizin
Die Carabinieri und ein Amtsarzt stuften den tragischen Vorfall vor Ort offiziell als Unglücksfall ein.
Sein Bruder schrieb später in einem berührenden Social-Media-Beitrag:
„Du wirst immer in unseren Herzen sein. Du warst reinherzig, grosszügig und gut – vielleicht sogar zu gut.“
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Verkehrstragödien überschatten das Fest
Doch der tragische Tod von Giovanni war nicht der einzige Verlust während der Feiertage. In ganz Italien kam es zwischen dem 23. und 26. Dezember zu einer Serie schwerer Verkehrsunfälle – mindestens acht Menschen starben.
Die bekanntesten Fälle:
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Leini (Turin): Ein 75-Jähriger wurde nach der Christmette auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst – und 20 Meter mitgeschleift.
→ Die 21-jährige Fahrerin flüchtete, stellte sich aber später der Polizei. -
Casalgrande (Reggio Emilia): Eine Frau (43) aus Palermo fuhr einen 76-Jährigen an – auch sie flüchtete zunächst, kehrte später mit Anwalt zurück.
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Rom, Stadtteil Parioli: Ein 70-jähriger Fahrer erfasste eine 86-jährige Frau an einem Fussgängerstreifen – sie starb noch am Unfallort.
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San Ferdinando di Puglia: Ein 18-Jähriger verlor am Heiligabend bei einem Autounfall das Leben, zwei weitere Jugendliche wurden verletzt.
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Traversetolo (Parma): Ein 75-Jähriger prallte frontal mit einem anderen Fahrzeug zusammen – vermutlich wegen eines medizinischen Notfalls.
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Pareto (Alessandria): Ein Ehepaar verunglückte in einem Waldstück – die Frau starb, der Mann überlebte mit Unterkühlung.
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Pistoia: Eine 87-jährige Frau wurde überfahren und erlag ihren Verletzungen – der Fahrer blieb vor Ort, Alkohol war keiner im Spiel.
Laut ansa.it zählten die Behörden zwischen dem 23. und 26. Dezember mindestens acht Todesopfer auf Italiens Strassen.
Ein Moment der Freude, ein kurzer Augenblick – und alles ist anders.
Die Weihnachtszeit, sonst voller Lichter und Wärme, wurde für viele Familien zu einem dunklen Kapitel.










