Eine unsichtbare Gefahr bedroht aktuell Kaninchen im Aargau.
Innerhalb weniger Wochen wurden mehrere Fälle einer tödlichen Tierseuche bestätigt.
Für Halterinnen und Halter zählt jetzt vor allem eines: schnell handeln.
Vier Fälle im Aargau bestätigt
Im Kanton Aargau wurden seit Mitte März vier Fälle der viralen hämorrhagischen Krankheit (VHK) nachgewiesen.
- Sehr ansteckende Viruserkrankung
- Betrifft Haus- und Wildkaninchen
- Verläuft meist tödlich
- Region: Aargau
Für Menschen besteht keine Gefahr.
Symptome: Darauf musst du achten
Die Krankheit verläuft oft schnell und schwer.
Typische Anzeichen:
- Teilnahmslosigkeit
- Atembeschwerden
- Koordinationsstörungen
- Krämpfe
- Blutungen aus der Nase
In vielen Fällen endet die Krankheit tödlich.
So verbreitet sich das Virus
Die VHK ist besonders heimtückisch, weil sie sich leicht verbreitet:
- Direkt von Tier zu Tier
- Über Kleidung, Schuhe oder Hände
- Durch Insekten
- Über kontaminierte Gegenstände
Das Virus kann monatelang überleben, besonders bei kühlen Temperaturen.
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Was du jetzt tun solltest
Der Veterinärdienst empfiehlt klare Massnahmen:
Wichtigste Schutzmassnahme:
- Regelmässige Impfung der Kaninchen
Zusätzlich empfohlen:
- Strenge Hygiene einhalten
- Neue Tiere zunächst isolieren
- Kleidung und Schuhe nach Kontakt wechseln oder desinfizieren
Bei Fragen: Tierarzt kontaktieren
Meldepflicht beachten
Die Krankheit ist meldepflichtig.
Das bedeutet:
- Verdachtsfälle müssen sofort gemeldet werden
- Kontakt zu Tierarzt oder Tierärztin aufnehmen
Vorsicht bei Sammelstellen
Besondere Vorsicht gilt bei Entsorgungsstellen:
- Kontakt mit anderen Tierhaltenden möglich
- Hände desinfizieren
- Schuhe reinigen
- Kleidung wechseln
So schützt du deine eigenen Tiere vor einer Einschleppung.
Die Kaninchenseuche im Aargau ist selten, aber gefährlich.
Impfung und Hygiene sind aktuell der beste Schutz für deine Tiere.







