5. Mai 2026, 08:33 Uhr
Mutmasslicher Täter soll Haftrichter vorgeführt werden
Nach der mutmasslichen Amokfahrt in Leipzig soll der 33-jährige Fahrer am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden.
Der deutsche Staatsbürger war laut Polizei unmittelbar nach der Tat festgenommen worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler derzeit nicht von einem politischen oder religiösen Motiv aus.
Sachsens Innenminister Armin Schuster sprach am Montagabend von einem mutmasslichen Einzeltäter.
Täter war offenbar polizeibekannt
Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war der Mann bereits vor der Tat polizeibekannt.
Allerdings soll es sich nicht um einschlägige Delikte gehandelt haben.
Zuvor hatte die «Leipziger Volkszeitung» darüber berichtet.
Zwei Menschen sterben, mehrere schwer verletzt
Bei der Fahrt durch die Leipziger Innenstadt wurden eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann tödlich verletzt.
Drei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen.
Wie sich ihr Gesundheitszustand aktuell entwickelt, blieb zunächst unklar.
Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung erklärte zudem, dass zahlreiche weitere Menschen betroffen seien.
Rund 80 Menschen betroffen
Nach Angaben der Polizei waren insgesamt etwa 80 Personen von dem Ereignis betroffen.
Wie viele davon körperliche Verletzungen erlitten, konnte zunächst nicht abschliessend geklärt werden.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte, viele Menschen hätten den Ort selbstständig verlassen und später ärztliche Hilfe gesucht.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit wegen:
- Mordes in zwei Fällen
- versuchten Mordes in mehreren Fällen
- weiterer möglicher Delikte
Fahrer liess sich widerstandslos festnehmen
Die Tat ereignete sich am frühen Montagabend.
Der Fahrer war mit einem weissen Auto vom Augustusplatz kommend über den Marktplatz gefahren und hatte dabei mehrere Menschen erfasst.
Die Polizei konnte den Mann noch im Fahrzeug festnehmen.
Nach bisherigen Angaben leistete er keinen Widerstand.
Der 33-Jährige stammt aus Deutschland und lebt in der Region Leipzig.
Trauer und Gedenken in Leipzig
Die tödliche Fahrt hat in Leipzig grosse Betroffenheit ausgelöst.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer erklärte, die Tat erschüttere ihn zutiefst.
Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus und wünschte den Verletzten schnelle Genesung.
In der Nikolaikirche und der Thomaskirche können Menschen am Dienstag der Opfer gedenken.
Geplant ist unter anderem eine ökumenische Gedenkandacht.
Zusätzlich stehen Räume für Gespräche, Seelsorge und stilles Gedenken offen.
4. Mai 2026, 19:15 Uhr:
Ein SUV rast laut Zeugen mit hoher Geschwindigkeit durch eine Fussgängerzone in Leipzig. Menschen schreien, Geschäfte schliessen ihre Türen.
Am Ende bleiben zwei Tote und mehrere Schwerverletzte zurück.
SUV fährt in Menschenmenge
Der Vorfall ereignete sich im Zentrum von Leipzig.
Nach bisherigen Informationen verlor der Fahrer eines Volkswagen-SUV offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug und raste in einen Bereich mit zahlreichen Fussgängerinnen und Fussgängern.
Laut ersten Angaben kamen dabei zwei Menschen ums Leben.
Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt.
Fahrer festgenommen
Der Fahrer wurde laut Leipziger Behörden unmittelbar nach dem Vorfall festgenommen.
Zur Identität und möglichen Hintergründen machten die Ermittler zunächst keine näheren Angaben.
Der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung bestätigte den schweren Zwischenfall und sprach von einem schockierenden Ereignis.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Grosseinsatz in der Innenstadt
Nach dem Vorfall wurde die Fussgängerzone grossräumig abgesperrt.
Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort.
Im Einsatz standen unter anderem:
- Polizei Leipzig
- Rettungsdienste
- Feuerwehr
- Notfallseelsorge
Augenzeuginnen und Augenzeugen berichteten von dramatischen Szenen.
Mehrere Personen sollen durch die Luft geschleudert worden sein.
Zeugen sprechen von hoher Geschwindigkeit
Nach Angaben lokaler Medien fuhr der SUV mit hoher Geschwindigkeit durch die Fussgängerzone.
Fotos und Videos in sozialen Netzwerken zeigen beschädigte Absperrungen und einen grossen Polizeieinsatz.
Die Echtheit einzelner Aufnahmen wird derzeit noch überprüft.
Ermittlungen laufen
Noch ist unklar, weshalb es zu der tödlichen Fahrt kam.
Die Polizei untersucht derzeit verschiedene mögliche Ursachen.
Bislang gibt es keine offiziellen Angaben dazu, ob es sich um einen Unfall, einen medizinischen Notfall oder eine vorsätzliche Tat handeln könnte.
Die Ermittlungen dauern an.






