Ein grausamer Fund sorgt im Kanton Thurgau für Aufsehen.
In einem Garten in Erlen wurde ein totes Reh entdeckt – mit klaren Spuren von Schussverletzungen.
Die Polizei geht von einem Fall von Wilderei aus.
Reh mit Schussverletzungen in Erlen gefunden
Am 5. Mai wurde an der Hauptstrasse in Erlen ein verendetes Reh aufgefunden.
Die Abklärungen der Ermittler ergaben, dass das Tier mehrere Stunden zuvor an einem unbekannten Ort angeschossen wurde.
Das verletzte Tier flüchtete und verendete später.
Ermittlungen wegen Wilderei
Die Untersuchungen zeigen: Es wurde unprofessionell und widerrechtlich auf das Tier geschossen.
Damit liegt ein Verstoss gegen mehrere Gesetze vor:
- Jagdgesetz
- Waffengesetz
- Tierschutzgesetz (Tierquälerei)
Die polizeilichen Ermittlungen laufen weiterhin.
Bereits acht Fälle seit Jahresbeginn
Besonders alarmierend: Seit Januar 2025 wurden im Kanton Thurgau bereits acht Fälle von Wilderei mit Rehen registriert.
Die Behörden sprechen von einer ernstzunehmenden Entwicklung.
Ziel der Ermittler
Die Polizei will klären:
- ob die Fälle zusammenhängen
- wer für die Schüsse verantwortlich ist
- wo die Taten genau stattfinden
Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe
Die Kantonspolizei Thurgau ruft die Bevölkerung zu erhöhter Aufmerksamkeit auf.
Kantonspolizei Thurgau bittet darum, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden.
Wichtig:
- Verdächtige Aktivitäten sofort melden
- Fund von toten oder verletzten Wildtieren melden
- Notrufnummer 117 nutzen
Fachstelle für Wildtiere eingeschaltet
Für zusätzliche Auskünfte steht auch die zuständige Fachstelle zur Verfügung:
Jagd- und Fischereiverwaltung Thurgau
Kontakt:
- Telefon: 058 345 61 50 (vormittags)
- E-Mail: info.jfv@tg.ch
Ein Problem für Wildtiere und Behörden
Wilderei ist nicht nur illegal, sondern auch ein ernstes Tierschutzproblem.
Typische Folgen:
- unnötiges Tierleid
- Störung des ökologischen Gleichgewichts
- erheblicher Ermittlungsaufwand für Behörden
Der aktuelle Fall in Erlen zeigt erneut, dass Wilderei im Thurgau kein Einzelfall ist.
Die Behörden setzen auf Hinweise aus der Bevölkerung, um weitere Taten zu verhindern.






